Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

(Neuendettelsau)
Am Montagvormittag wurde in der Zeit von 09.30 bis 09.45 Uhr ein auf dem Parkplatz vor einem Elektro-Geschäft in der Hauptstraße abgestellter Pkw, Opel Zafira, angefahren. An der Fahrertüre sowie am linken Außenspiegel entstand ein Schaden von ca. 800 Euro. Vermutlich wurde der Pkw beim Rück-wärtsfahren von einem weißen oder sehr hellen Fahrzeug angefahren, das sich nach dem Unfall uner-laubt von der Unfallstelle entfernte. Zeugenhinweise erhofft sich die Polizei unter Tel. 09872/97170.

Frau Elisabeth Schneider in den Ruhestand verabschiedet

Polizeiinspektion Heilsbronn
Heilsbronn – An ihrem 60igsten Geburtstag wurde Mitte März Frau Elisabeth Schneider nach 37 Jahren Tätigkeit bei der Heilsbronner Polizei zum 1.4.2011 in den Ruhestand verabschiedet. Dienststellenleiter Ägidius Kreitmeier würdigte bei ihrer Abschiedsfeier die hohen Verdienste, die sich Frau Schneider im Laufe ihrer Dienstzeit erworben hat. Mit außergewöhnlichem Engagement und allzeit positiver Dienstauffassung führte sie 20 Jahre lang die Geschäftsstelle und managte damit die Verwaltung der Heilsbronner Dienststelle. In ihrer langen Amtszeit durfte Frau Schneider insgesamt fünf Chefs hilfreich zur Seite stehen. Hierbei kam ihr sicher ihre kaufmännische Ausbildung zu Gute. „Sie entwickelten sich zum Dreh- und Angelpunkt der Dienststelle und hinterlassen eine große Lücke“, betonte der Erste Hauptkommissar lobend in seiner Abschiedsrede. Im Wissen um ihre Naturverbundenheit und ihre Angelleidenschaft überreichte ihr Kreitmeier als Abschiedsgeschenk der Kollegen symbolisch einen mit Geldscheinen gefüllten Kescher und wünschte Frau Schneider alles erdenklich Gute für einen sorglosen Ruhestand zusammen mit ihrem Ehemann Siegfried.

Fahren ohne Fahrerlaubnis

(Heilsbronn)
Am späten Sonntagnachmittag wurde ein Rollerfahrer zu einer Verkehrskontrolle angehalten. Im Rah-men der Kontrolle wurde festgestellt, dass der 16-Jährige am Antrieb und der Elektronik des Rollers ma-nipuliert hatte. Dadurch lief das Zweirad statt der erlaubten 25 km/h annähernd 60 km/h. Statt der erfor-derlichen Fahrerlaubnis konnte der junge Mann lediglich eine Mofa-Prüfbescheinigung vorlegen. Er wird wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige gebracht.

Unfall beim Überholen endete glimpflich

Dietenhofen – Zu eilig hatte es ein 29-jähriger PKW-Fahrer, der am Samstag Vormittag zwischen Dietenhofen und Münchzell in einer unübersichtlichen Linkskurve einen anderen PKW überholte. Als sich die beiden Fahrzeuge auf gleicher Höhe befanden, kam in Richtung Dietenhofen ein PKW entgegen. Dessen 53-jähriger Fahrer erkannte sofort die Situation und bremste stark ab. Der 29-jährige bremste zwar ebenfalls stark, musste aber, um einen Zusammenstoß zu vermeiden, nach rechts ausweichen und stieß dabei mit dem neben ihm fahrenden PKW zusammen. Verletzte waren nicht zu beklagen, der Sachschaden wird auf etwa 2000 Euro geschätzt. Wegen der Unübersichtlichkeit der Fahrbahn beim Überholen wird gegen den 29-jährigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Gastwirt stark betrunken

Dietenhofen – Trinkfestigkeit bewies ein 48-jähriger Gastwirt, dessen Gaststätte in Dietenhofen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gegen 04.30 Uhr einer Kontrolle unterzogen wurde. Die Polizeibe-amten stellten dabei fest, dass sämtliche Gäste stark alkoholisiert waren. Es wurden Werte bis 1,60 Promille gemessen. Der Wirt selbst war nicht bereit, einen Alkoholtest durchzuführen. Da er sich aber kaum mehr auf den Beinen halten konnte und nach Angaben seiner Gäste selbst eine Flasche Schnaps und etwa 10 Bier zu sich genommen hatte, wurde die feucht-fröhliche Runde beendet. Ob sein Verhalten gaststättenrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen wird, entscheidet die Kreisverwaltungsbehörde, die über den Vorfall informiert wird.

Fahren ohne Fahrerlaubnis

(Heilsbronn)
In der Nacht zum Freitag wurde gegen 4.30 Uhr ein 45-jähriger Pkw-Fahrer zu einer Verkehrskontrolle angehalten. Im Rahmen der Überprüfung stellte sich heraus, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Diese war ihm Anfang Februar behördlich entzogen und sein Führerschein sichergestellt worden.

Beamtenbeleidigung

(Heilsbronn)
So schnell stand wohl noch niemand vor seinem Staatsanwalt, wie ein Jugendlicher am Montagnachmit-tag in der Münsterstadt. Wohl von seinen beiden ebenfalls jugendlichen Mitfahrern animiert, musste ein 14-jähriger aus dem Landkreis Fürth, der im Zug nach Nürnberg saß, seinen Mut beweisen. Sahen die drei doch am gegenüberliegenden Bahnsteig einen Polizeibeamten in Uniform stehen, der auf den Zug nach Ansbach wartete. Den hatte sich der junge Bursche als Opfer ausgesucht. Als der Zug anfuhr, öff-nete er mutig das Zugfenster und schrie laut „Sch…bulle“ hinaus zu dem 34-jährigen Staatsdiener. Die Freude über diese heldenhafte Tat währte jedoch nur einen kurzen Moment. Zwar konnte der be-schimpfte Beamte dem abfahrenden Zug nur noch hinterher sehen. Dem Jungendlichen wurde jedoch zum Verhängnis, dass ein mitreisender Staatsanwalt im Nebenabteil die Situation und die lautstarke Be-leidigung mitverfolgt hatte. Als der Jurist den Burschen ansprach und sich zu erkennen gab, muss dem Überraschten das mutige Herz wohl in die Hose gerutscht sein. Kleinlaut gab er seine Personalien an und war ab diesem Zeitpunkt laut Polizeibericht ein völlig unproblematischer und unauffälliger Fahrgast. Zum sicherlich erzieherisch wirkenden Schock kommt nun allerdings noch eine Strafanzeige wegen Beam-tenbeleidigung auf den Jugendlichen zu.

Fahren ohne Fahrerlaubnis

(Heilsbronn)

Am Samstagvormittag fiel einer Polizeistreife ein Gespann auf, weil die Ladung, zwei Couchgarnituren und ein Elektroherd, völlig ungesichert auf dem Anhänger lag. Außerdem funktionierte die Beleuchtung des Anhängers nicht. Der 22-jährige Pkw-Fahrer gab an, mit dem geliehenen Anhänger den Hausrat eines Freundes entsorgen zu wollen. Die für den Anhängerbetrieb erforderliche Fahrerlaubnis der Klasse BE besaß der Gespannfahrer allerdings nicht. Nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung wurden Pkw und Anhänger vom Vater des 22-Jährigen weiter gefahren, der den erforderlichen Führerschein besitzt.