Verkehrsunfall ohne Verletzte

(Lichtenau, Immeldorf)
Montagmittag geriet eine 24-Jährige mit ihrem VW Golf in der Büschelbacher Straße nach dem Rechts-abbiegen auf die linke Fahrbahnseite. Auf der unübersichtlichen und engen Straße kam ihr eine 48-Jährige entgegen, die ebenfalls in einem VW Golf fuhr. Diese konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen, so dass beide Pkw mit geringer Geschwindigkeit frontal zusammenstießen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 6000 Euro. Die Insassen bleiben unverletzt.

Schäferhund und Mischling gerieten aneinander

Heilsbronn – Bereits am vergangenen Donnerstag Abend waren der Schäferhund eines 62-Jährigen und der Schäferhundmischling einer 48-Jährigen beim Ausführen aneinander –geraten. Dabei hat sich der Schäferhund in den Kopf des Mischlings verbissen und diesen übel zugerichtet. Alle Bemühungen von Herrchen und Frauchen, die Hunde zu trennen, blieben erfolglos. Erst das massive Eingreifen eines beherzten Nachbarn mittels einer Stange beendete den Hundekampf. Der Unterlegene musste in einer Tierklinik behandelt werden. Die Polizei hat nun zu prüfen, ob Auflagen hinsichtlich einer Leinen- und Maulkorb-
pflicht verletzt wurden.

Aus Opfer wurde Beschuldigter

Windsbach – In der Nacht zum Sonntag gegen 04:45 Uhr meldete ein spanischer Fuhr-
unternehmer der Polizeiinspektion Heilsbronn, dass einer seiner Sattelzüge mit einem bulgarischen Fahrer auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters in der Ansbacher Straße von einem roten Transporter mit mehreren Männern an Bord angefahren worden wäre. Am Lkw wäre erheblicher Sachschaden entstanden, der Transporter wäre ohne anzuhalten geflüchtet. Da eine erste Streife um 5 Uhr jedoch kaum mit dem nur Bulgarisch und etwas spanisch sprechenden Fahrer kommunizieren konnte und sich gleichzeitig im Dienstbereich der Inspektion mehrere Glatteisunfälle ereigneten, wurden die nötigsten Daten erhoben und der Fahrer auf eine spätere Streife und einen Dolmetscher vertröstet. Als die
Streife bei Tageslicht gegen acht Uhr eintraf und die noch vorhandenen Fahrspuren im Schnee und eine mit dem Schadensbild am Lkw zusammenpassende Beschädigung an der Fassade des Marktes entdeckten, weckten sie den 28-jährigen Lkw-Fahrer und konfrontierten ihn mit der von ihnen ermittelten Version des Geschehens. Aufgrund der zahlreichen Übereinstimmungen räumte er schnell recht kleinlaut ein, dass er die Fassade mit seinem Lkw beschädigt hätte, dass aber der Fahrer eines knallroten VW-Transporters
mit durchgehendem schwarzen Seitenstreifen und Dachgalerie ihn durch sein bedrängendes Verhalten beim Rangieren abgelenkt hätte und somit unfallursächlich gewesen wäre. Aufgrund der sichtlich präparierten Situation gehen die Beamten nun davon aus, dass der Fahrer aus Angst vor seinem Chef eine Unfallflucht durch andere vorgetäuscht, aber selbst durch seine versuchten Täuschungsmanöver ein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort begangen habe. Nachdem seine Zeitangaben nicht mit den technischen Aufzeichnungen der Fahrerkarte und des digitalen Kontrollgerätes übereinstimmen, droht ihm neben der vom Staatsanwalt geforderten Sicherheitsleistung nun auch noch eine Anzeige wegen Verdachts der Fälschung technischer Aufzeichnungen und die Entlassung durch seinen Chef.

Durch Alkohol und Glätte überfordert

Windsbach – Die glatten Witterungs- und Straßenverhältnisse vom Sonntag Morgen stellten an einen 21-jährigen Pkw-Fahrer in Anbetracht seines Alkoholisierungsgrades von fast zwei Promille zu hohe Anforderungen: Er rutschte gegen 6 Uhr mit seinem Pkw von Gersbach kommend in einer scharfen Linkskurve im Wald vor Windsbach nach rechts von der Straße, wobei glücklicherweise keiner der vier jungen Insassen verletzt wurde. Eine kurz danach hinzukommende 20-jährige Pkw-Fahrerin stellte ihren Pkw an der Unfallstelle ab und
stieg aus, um den noch im Fahrzeug sitzenden Leuten gegebenenfalls Hilfe zu leisten. Nun kam wiederum von Gersbach her ein Pkw gefahren, dessen 19-jähriger Fahrer das noch in die Fahrbahn ragende Heck des Verunfallten zu spät erkannt hatte und angesichts der Fahrbahnglätte nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und gegen das Heck des Pkw prallte. Dabei wurde dieser herumgeschleudert und die daneben stehende Ersthelferin drei Meter
weit wegkatapultiert. Sie erlitt dabei nach dem ersten Stand leichte Verletzungen am Kopf und im Brustbereich, alle anderen blieben unverletzt. Am Audi des 21-jährigen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 11.000 Euro, am Opel des Auffahrenden Schaden von ca. 3000 Euro. Da beim Audi-Fahrer Alkoholgeruch festgestellt wurde, wurde ein Alkotest und aufgrund dessen hohen Ergebnisses eine Blutentnahme veranlasst. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

15jährige rastete aus

Petersaurach: Am späten Nachmittag wurde gestern eine Polizeistreife dringend nach Petersaurach gerufen, weil in einem Einfamilienhaus ein heftiger Familienstreit tobte, bei dem eine 15jährige ihre Eltern massiv attackierte. Beim Eintreffen der Streife wollte die 15jährige über das 2,50 m hohe Hausdach flüchten. Sie konnte zwar zum Herabsteigen bewegt werden, verhielt sich aber weiterhin aggressiv. Schließlich musste die Jugendliche nach Einschaltung des Jugendamtes vorübergehend in einer Jugendeinrichtung untergebracht werden.

Verkehrsunfall ohne Verletzte

(Heilsbronn)
Am Mittwochabend kurz vor 19 Uhr befuhr ein 64-Jähriger in seinem Opel Omega mit Anhänger die B14 und wollte auf die Staatstraße 2410 in Richtung Heilsbronn auffahren. Er hielt an der Einmündung zuerst an. Beim Anfahren übersah er eine aus Heilsbronn kommende, vorfahrtsberechtigte 36-Jährige in ihrem Opel Zafira. Der Zafira prallte mittig in den einachsigen Anhänger und zerlegte diesen in seine Einzelteile. Der ziehende Omega blieb unbeschädigt. Der erheblich beschädigte Zafira und die Trümmer des Anhängers wurden von Abschleppfirmen geborgen. Für die Dauer der Abschleppmaßnahmen musste die Staatsstraße gesperrt werden. Der Gesamtsachschaden wird auf ca. 8500 Euro geschätzt.

Kind bei Vollziehung eines Haftbefehls verletzt

HEILSBRONN, LKR. ANSBACH. (331) Am Montagvormittag (21.02.2011) wurde ein 40-jähriger russischer Staatsbürger in einer Asylbewerberunterkunft in Windsbach (Lkr. Ansbach) in Abschiebehaft genommen. Hierbei richtete er ein Messer gegen sein eigenes Kind.

Gestern gegen 10:00 Uhr betraten mehrere Beamte der Polizeiinspektion Heilsbronn die Asylbewerberunterkunft in Windsbach. Die Heilsbronner Beamten hatten den Auftrag, einen Abschiebehaftbefehl gegen den 40-jährigen Wohnungsinhaber zu vollziehen und den russischen Staatsbürger dem Amtsgericht Ansbach zuzuführen. Nachdem ihm der Haftbefehl eröffnet worden war, griff der 40-jährige Familienvater völlig unermittelt nach einem Küchenmesser und hielt dies in drohender Haltung an den Hals seines 1 ½ jährigen Sohnes.

Einen der Beamten gelang es den Mann abzulenken, worauf ein weiterer Beamter die Gelegenheit nutzte und die Hand mit dem Messer des 40-Jährigen von dem Kleinkind wegzog. Hierbei erlitt der Junge eine Schnittverletzung an der Hand. Er wurde umgehend vom Rettungsdienst in ein Klinikum gebracht.

Der 40-jährige russische Staatsbürger wurde der zuständigen Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht ins Ansbach vorgeführt. Diese bestätigte den Abschiebehaftbefehl. Der Mann wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Fünf Fahnenmasten schwer beschädigt

Heilsbronn: Gestern wurde zur Anzeige gebracht, dass in der Nacht zum Sonntag fünf vor dem Haupteingang der Realschule in der Ansbacher Strasse aufgestellte Fahnenmasten beschädigt wurden. Unbekannte zogen zuerst die Fahnen aus den Halterungen und zerbrachen die fünf Masten. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 1000 Euro. Die Polizei in Heilsbronn bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach den Vandalen.

Pkw überschlug sich

Dietenhofen: Gegen 13:40 Uhr wollte gestern ein 50jähriger Pkw-Fahrer von Lentersdorf kommend nach links in die Staatsstrasse in Richtung Großhabersdorf abbiegen. Dabei übersah der 50jährige einen auf der Staatsstrasse aus Richtung Bruckberg herannahenden Pkw, der von einer 51jährigen Frau gelenkt wurde. Der Pkw des Unfallverursachers prallte gegen die linke Breitseite des vorfahrtsberechtigten Pkw. Dabei kam dieser ins Schleudern, überschlug sich und blieb schließlich auf dem Fahrzeugdach neben der Fahrbahn liegen. Die 51jährige Pkw-Fahrerin wurde mit Prellungen und einem Schock ins Krankenhaus eingeliefert. Der 50jährige blieb unverletzt. Der Gesamtschaden beträgt ca. 13000 Euro.