Vier Tage Ausnahmezustand in Windsbach

WINDSBACH

Wenn der Bieranstich gelingt, die Blasmusik spielt und der Festplatz voller gut gelaunter Besucher ist, dann ist klar: In Windsbach hat die schönste Zeit des Sommers begonnen. Bürgermeister Matthias Seitz eröffnete am Freitag offiziell die Kirchweih 2026, er begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik, Kirche, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben zum traditionellen Bieranstich. Matthias Seitz machte deutlich, worauf sich Windsbach in den kommenden Tagen freuen durfte: Geselligkeit, Unterhaltung und echte fränkische Kirchweihtradition. Auf dem Festplatz erwartete die Besucher erneut die bewährte Mischung aus moderner Biergartenatmosphäre, vielfältigem Speisen- und Getränkeangebot, Schaustellern und Live-Musik. Zum Auftakt sorgten die Rothsee Musikanten für beste Stimmung. Ein Dank ging an Curt Eschenbacher sowie Florian und Johannes Lacher, die wieder ein tolles Kirchweihambiente geschaffen hatten.

Ein besonderer Höhepunkt war in diesem Jahr am Sonntag: Windsbach war Teil der BR Kirchweih-Challenge. Ab 15 Uhr hieß es miträtseln, anfeuern und gemeinsam Aufgaben meistern – von Popsongs über Geschicklichkeit bis hin zum Tanzen. Der Bayerische Rundfunk begleitete das Kirchweihgeschehen und rückte die Windsbacher Kerwa damit weit über die Stadtgrenzen hinaus ins Rampenlicht. Der traditionelle Kirchweihmarkt lud von 11 bis 16 Uhr zum Bummeln ein, ergänzt durch den verkaufsoffenen Sonntag. Gottesdienst, Schützenausmarsch, Kirchweihschießen und natürlich die Kerwabuam und -madli mit ihren Kerwabäumen machten das Festprogramm komplett. Windsbach zeigte einmal mehr:

Kerwa kann man nicht erklären. Kerwa muss man erleben!

Text/ Fotos: S.G.

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