Der kritische Kommentar auf Fränkisch

ALLMÄCHD!

Teil 38: Lieber spät als nie…

Ich find, des neue Jahr hat gut angfanger – a Protestwelle rollt durchs Land, endlich!

Seit 2022 motz ich etz hier alle zwa Wochn über des was die Leut wirklich aufregt, was sich aber die wenigsten laut aussprechen traua, weilst halt glei immer an moralischen weiterlesen Der kritische Kommentar auf Fränkisch

Der kritische Kommentar auf Fränkisch

ALLMÄCHD!

Teil 37: Was mer sich so wünscht…

Letzthin hat mir anner auf Woddsäbb die „10 Gebote auf Fränkisch“ gschickt, einfach so als Gaudi. Da hab ich erscht gscheit lachn müssen, dann aber plötzlich nimmer. Mir is nämlich klar worn, dass sich eigentlich die meisten Leut nix materielles wünschen, sondern weiterlesen Der kritische Kommentar auf Fränkisch

Der kritische Kommentar auf Fränkisch

ALLMÄCHD!

Teil 33: Wird Tierwohl zum moralischen Luxusgut?

Bevor ich losleg, a wichtige Sach: Es is meiner Meinung nach völlig in Ordnung, dass die Tierärzte für ihre gute Arbeit fair bezahlt wern und 2017 bzw. 2022 a Erhöhung der GOT (Gebührenordnung) erfolgt is. Soweit die Theorie. Allerdings weiterlesen Der kritische Kommentar auf Fränkisch

Der kritische Kommentar auf Fränkisch Teil 31

Anonyme Bürgersprechstunde

Etz hat sich des anscheinend doch scho ganz schee rumgesprochen, dass ich im Allmächd a brenzlige Themen verwurschte und im Dialekt ka Blatt vorn Mund nehm. Auf allerlei Wegen erreichen mich „Ideen“ – manchmal anonym, aber auch direkt mit fuchtelndem Zeigefinger. Ich komm mir vor wie in anner Bürgersprechstunde – nur ohne Bürgermeister… weiterlesen Der kritische Kommentar auf Fränkisch Teil 31

Der kritische Kommentar auf Fränkisch Teil 30

Faxen im Gesundheitssystem

Und täglich grüßt das Murmeltier…
Allmächd, etz hab ich scho 30 mal mei Gschmarri hier verzapft – und manche Themen krieg ich einfach net los, die sinn hartnäckig und penetrant wie a klebriger Bumerang… weiterlesen Der kritische Kommentar auf Fränkisch Teil 30

Der kritische Kommentar auf Fränkisch Teil 29

Alberne Sommerlöcher

Eigentlich wollt ich mich nimmer über so typische Sommermärchen wie Schnappschildkröten oder giftige Wattwürmer aufregen, bringt ja nix. Aber dieses Jahr ist die Sommerloch-Füllerei so albern, dass ich des doch amol zusammenfassen muss… weiterlesen Der kritische Kommentar auf Fränkisch Teil 29

Der kritische Kommentar auf Fränkisch Teil 28

Allmächd

Ich hab HONKSS. Hals-oder-Niesen-Klimaanlagen-Sommer-Seuche.

Des is die neue Diagnose für Leut, die mit dem Auto regelmäßig von A nach B, zur Arbeit oder halt sonstwie auf der Straße unterwegs sein müssen. Und des sinn aufm Land halt amol fast alle, da bleibt der ja nix anderes übrig.

Wennst Glück hast, dann kommst aus deim Kaff noch normal raus, die Dauerbaustelle ignorierst einfach mit am Schleichweg halb übern Acker. Aber dann wird’s brenzlig: In Richtung Stadt brauchst a Navi, weilst sonst nach der zweiten Umleitung nämlich widder vor anner neuen Baustell (oder vor deiner Haustür) stehst und blöd aus der Wäsch schaust… weiterlesen Der kritische Kommentar auf Fränkisch Teil 28

Der kritische Kommentar auf Fränkisch Teil 27

Allmächd

Teil 27: Aufbassn! Net abzockn lassen…

Früher hat’s amol geheißen „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“, heut nennt mer des „Skrupellose Datenklauer, Cybergauner und Schockanruf-Banditen“…

Ich hab letzthin dacht ich bin im falschen Film (Harry Potter?), als ich mich länger mit anner Fachfrau vom Betrugsdezernat unterhalten hab. Ich derf des, schließlich bin ich a Pressetante. Die Ermittlerin hat gmeint, die Online-Betrugsmaschen wern täglich perfider, beim Online-Schobbing musst als privater Techniklaie aufbassn wie a Luchs, dass der kanner deine Daten abgreift und weitervertickt an andere Schlackerla in Hongkong.

Ganz übel: Der Einsatz von „KI“ mit selbstlöschenden Mails (!), und am Telefon beim sogenannten Schockanruf mit Sprachgenerator. Hä??? Die Polizistin hat mir dann erklärt, dass gezielt ältere Leut angerufen wern und denne wird dann die Original-Stimme von Sohn/Tochter/Enkerla „in Not“ vorgespielt. Wie des geht? Die Gangster finden Videos auf Insta-Dingsda, Fratzenbuch, Du-Tube oder Schnick-Schnock von die junga Leut. Recherchieren, kopieren und bearbeiten. Dann wird bei Mama, Papa, Oma oder Opa angerufen…

Da haut’s der doch den Vogel naus, wie soll ma sich bloß gegen sowas wehren? Handy und PC verweigern? Bringt nix, völlig unrealistisch. Also doch lieber a gesundes Misstrauen bei jeder Mail, nix vorschnell anklicken, net deppert am Handy rumwischen und erscht recht net am Telefon von irgendwelche Heinis einlullen lassen…

Ich find, des is a gruselige Gschicht – und wünsch mir so an Zauberstab vom Harry Potter, zum Abblocken garstiger Gangster 😊

K W / Redaktionsleitung Habewind News / Verantwortlich für alle Buchstaben in diesem Medium 🙂

Der kritische Kommentar auf Fränkisch Teil 26

Allmächd

Teil 26: Rabatt bei Barzahlung!

Die leidigen Themen „Geplante Bargeldabschaffung“ / „Plattformen-Steuertransparenzgesetz“ (ka Cent zuviel für Privatleut beim Onlinehandel) und (Zwangs-)Digitalisierung hab ich ja hier scho a paar mal durchgekaut. Aber irgendwie scheint sich da nix in die richtige Richtung zu bewegen. Im Gegenteil, zig Online Petitionen und die Bürgermeinung interessieren ka Sau, die sogenannten Volksvertreter erscht recht net.

Ka Hoffnung mehr für „Nur Bares is fei Wahres“?

Doch, ich hätt da a Idee, die hab ich bei am italienischen Lokal im Landkreis Fürth geklaut. Steht doch da vorm Eingang a großer Aufsteller mit dem schlauen Angebot:

JEDE PIZZA ZUM MITNEHMEN BEI BARZAHLUNG NUR 8 EURO! (Sonst Preis wie Speisekarte)

Ui! Rabatt bei Barzahlung. Was für a simple, aber geniale Idee. Da könnerten a ganz viel mittelständische Betriebe mitmachen, net nur die Gastrobranche, Ausreden gibt’s da kanne. Ob 50 Cent Rabatt bei anner Pizza oder 5 Euro bei am teuren Blüsla, Kleinvieh macht a Mist und die Leut wollen doch immer gern was sparen.

Ma soll ja net immer bloß meckern, sondern lieber glei an Lösungsansatz bringa, is mir gsagt worn.

Da bin ich ja etz amol gscheit gspannt, ob sich in der Habewind-Region a was tut oder ob alle brav weiter mitmachen beim Digital-Diktat 😊

K W / Redaktionsleitung Habewind News / Verantwortlich für alle Buchstaben in diesem Medium 🙂

Der kritische Kommentar auf Fränkisch Teil 25

Teil 25: Skandal im Bratworschdweckla-Bezirk

Da hab ich letzthin was gelesen, des hat bei mir a Schleudertrauma vom dauerhaften Kopfschütteln ausgelöst…

„Fränkische Metzger boykottieren Gottesdienst“ war die Häddlein, und bei derer Überschrift denkst ja erscht amol nix schlimmes, sondern wunderst dich bloß. Tatsächlich war des aber so:

Die Fleischerinnung Mittelfranken-Mitte hat den Handwerkergottesdienst beim ev. Kirchentag in Nürnberg verweigert – wegen veggie- und biolastiger „Vorgaben“ zum Gastroangebot. Frühstück in den Gemeinschaftsunterkünften für die Besucher dieses Jahr nur vegetarisch, „konventionelle“ Bratworschd ohne Biosiegel nicht erwünscht.

Da hat der Häuptling (ach Mist, des derf ma ja eigentlich a nimmer sagen) der Metzgerinnung dann via Pressemeldung mitgeteilt: „Dem Handwerkergottesdienst wird meine Branche fernbleiben – hier wird auf eine erzieherische Art und Weise missioniert, die Gäste werden bevormundet, das ist für mich und unser Handwerk nicht nachvollziehbar und nicht hinnehmbar“.

Soderla, und ich find: Der gute Mann hat Recht. Meiner Meinung nach könnerten Veranstalter des ganze Theater vermeiden, wenns des Angebot einfach erweitern statt beschränken täten. Auf jeder Dorfkerwa gibt’s seit zig Jahren a an gscheiten Salat und net bloß Bratworschdweckla – ganz nach dem Motto „für jeden Geschmack is was dabei“. Bei der Sauferei is gleiche – viel Auswahl, zufriedene Gäste.

Tja, a Verein richtet sich halt a net ohne Rücksicht auf Verluste nach ideologischen „Vorgaben“, sondern nach seine Leut und der Nachfrage…

Mahlzeit!

K W / Redaktionsleitung Habewind News / Verantwortlich für alle Buchstaben in diesem Medium 🙂

Allmächd

Teil 25: Skandal im Bratworschdweckla-Bezirk

Da hab ich letzthin was gelesen, des hat bei mir a Schleudertrauma vom dauerhaften Kopfschütteln ausgelöst…

„Fränkische Metzger boykottieren Gottesdienst“ war die Häddlein, und bei derer Überschrift denkst ja erscht amol nix schlimmes, sondern wunderst dich bloß. Tatsächlich war des aber so:

Die Fleischerinnung Mittelfranken-Mitte hat den Handwerkergottesdienst beim ev. Kirchentag in Nürnberg verweigert – wegen veggie- und biolastiger „Vorgaben“ zum Gastroangebot. Frühstück in den Gemeinschaftsunterkünften für die Besucher dieses Jahr nur vegetarisch, „konventionelle“ Bratworschd ohne Biosiegel nicht erwünscht.

Da hat der Häuptling (ach Mist, des derf ma ja eigentlich a nimmer sagen) der Metzgerinnung dann via Pressemeldung mitgeteilt: „Dem Handwerkergottesdienst wird meine Branche fernbleiben – hier wird auf eine erzieherische Art und Weise missioniert, die Gäste werden bevormundet, das ist für mich und unser Handwerk nicht nachvollziehbar und nicht hinnehmbar“.

Soderla, und ich find: Der gute Mann hat Recht. Meiner Meinung nach könnerten Veranstalter des ganze Theater vermeiden, wenns des Angebot einfach erweitern statt beschränken täten. Auf jeder Dorfkerwa gibt’s seit zig Jahren a an gscheiten Salat und net bloß Bratworschdweckla – ganz nach dem Motto „für jeden Geschmack is was dabei“. Bei der Sauferei is gleiche – viel Auswahl, zufriedene Gäste.

Tja, a Verein richtet sich halt a net ohne Rücksicht auf Verluste nach ideologischen „Vorgaben“, sondern nach seine Leut und der Nachfrage…

Mahlzeit!

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