Skulpturen wie aus Meisterhand

WOLFRAMS-ESCHENBACH

Sie haben eine Woche lang geklopft und ihren Steinblöcken mit ihren Meißeln ein Gesicht gegeben und somit Leben eingehaucht: die zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer am diesjährigen Bildhauerkurs von Kurt Grimm. Bereits zum fünften Mal fand der Workshop in der Altstadt von Wolframs-Eschenbach statt. Zum Abschluss des Kurses fand eine Finissage statt, bei der die entstandenen Skulpturen der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Zweiter Bürgermeister Johann Schlackl freute sich, dass die Hobbykünstlerinnen und -künstler wieder zu Gast in der Minnesängerstadt waren. „Denn Kunst und Wolframs-Eschenbach gehören zusammen“, stellte er bei seiner Ansprache fest. Er erinnerte an zahlreiche kulturelle Veranstaltungen im Jahreslauf, die in der Geburtsstadt des Minnesängers Wolfram von Eschenbach stattfinden. Der Kommunalpolitiker stellte anerkennend fest: „Die hier präsentierten Skulpturen sehen wie von Meisterhand gemeißelt aus.“

Kursleiter Kurt Grimm bedankte sich zwischen den figürlichen und abstrakten Steinfiguren für die gute Zusammenarbeit bei der Stadtverwaltung. Aus Granit, Sand- oder Kalkstein schufen die Kreativen einzigartige Werke. „Die Qualität ist sehr hoch“, stellte Grimm, der in Kleinrinderfeld bei Würzburg lebt, anerkennend fest. „Meine Schülerinnen und Schüler sind schon so gut, dass ich immer wieder einen Abstecher in die Eisdiele machen kann“, schmunzelte er. Diese bedankten sich bei ihm passend mit einem Eisgutschein.

Grimm erklärte zum Abschluss, dass er sich auf die Kurse in den kommenden Jahren in Wolframs-Eschenbach freue: „Bei uns sagen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nur ab. Und das hat bis jetzt noch keiner gemacht.“ Will heißen, dass alle Wiederholungstäter sind und nächstes Jahr wieder in den mittelalterlichen Gassen das Klopfen ihrer Meißel auf Stein zu hören sein wird.

Text u. Fotos: Daniel Ammon

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