MERKENDORF
Die Merkendorfer Sommerakademie ist seit fast 25 Jahren ein Geheimtipp für all diejenigen, die sich hobbymäßig künstlerisch verwirklichen wollen. Das ging auch in diesem Jahr wieder. Bei der Finissage zur ersten Woche zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der drei Kurse, was sie innerhalb kürzester Zeit geschaffen hatten – und es war für die meisten eine Woche „wie bei einer Familie“.
Im Steinbildhauerkurs von Kurt Grimm schufen seine Schülerinnen und Schüler wahrliche Meisterwerke, von figürlich bis fast abstrakt. Bei Jess Walter zeichneten und malten sie die Stadtmauer, das Naturfreibad und ein abgeerntetes Getreidefeld. Die Schützlinge von Cornelia Königsperger schufen aus Holz ebenfalls meisterliche Skulpturen. „Wir hatten es in der Scheune nicht so heiß“, lachte die Kursleiterin.
2. Bürgermeister Stefan Hochneder bedankte sich für die große Teilnehmerzahl an den Kursen. „Ihr seid am Abend auch oft zusammengesessen und das finde ich sehr wichtig“, freute sich der Vertreter der Stadt. Kurt Grimm lobte die gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Verwaltung. Jess Walter erinnerte daran, dass der damalige Bürgermeister Hans Popp 2003 die Sommerakademie ins Leben gerufen hatte. Eine Steinbildhauerschülerin ist seit der ersten Auflage dabei, hob Kurt Grimm anerkennend hervor.
Text + Fotos: Daniel Ammon








