Ein Abend, der in Windsbach noch lange nachklingen wird

WINDSBACH (Eig. Ber.)

Was für ein Auftakt! Windsbachs Bockbierfest Mitte März hat direkt gezeigt, welches Potenzial in dieser neuen Veranstaltung steckt. Schon beim Betreten der Stadthalle lag diese besondere Mischung aus Vorfreude, Geselligkeit und Erwartung in der Luft – und spätestens als die ersten Töne erklangen, war klar: Das wird kein gewöhnlicher Abend.

Mit Blechg(l)anz stand ein Ensemble auf der Bühne, das aktuell die Region im Sturm erobert. Windsbachs Lokalmatador Thomas Rößler und seine Musiker lieferten genau das, was man sich von einem solchen Abend erhofft – und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Druckvoll, mitreißend, aber auch mit dem nötigen Feingefühl schafften sie es, die Stadthalle von der ersten Minute an in Feierlaune zu versetzen.

Und die war voll. Richtig voll. Die Veranstaltung war ausverkauft, und das Publikum kam nicht nur aus Windsbach und Umgebung. Selbst Gäste vom Musikverein Burgkunstadt nahmen eine Anreise von rund eineinhalb Stunden auf sich, um bei diesem besonderen Ereignis dabei zu sein. Ein Zeichen dafür, welchen Ruf sich Blechg(l)anz inzwischen erspielt hat – und wie groß die Neugier auf dieses erste Bockbierfest war. Für zusätzliche Stimmung sorgte die „Gundel“, die mit ihren frechen, charmanten Einlagen gekonnt durch den Abend führte.

Hinter den Kulissen war dieser Abend alles andere als selbstverständlich. Damit das Bockbierfest genau an diesem Termin stattfinden konnte, waren einige Verschiebungen und Abstimmungen nötig. Thomas Rößler, Veranstalter Florian Lacher und die Stadt Windsbach zogen hier gemeinsam an einem Strang. Auch Bürgermeister Matthias Seitz ließ es sich nicht nehmen, sich bei allen Beteiligten für ihr Verständnis und ihren Einsatz zu bedanken – ein schönes Zeichen für den Zusammenhalt, der solche Events überhaupt erst möglich macht.

Ein kleines, aber feines Detail am Rande: Für ihre Plakate im Jahr 2026 hat Blechg(l)anz den Windsbacher Stadtturm als Kulisse gewählt. Eine Geste, die zeigt, wie sehr sich Band und Stadt inzwischen miteinander verbunden fühlen. Am Ende bleibt ein Abend, der genau das geliefert hat, was man sich von einem Bockbierfest wünscht: gute Musik, beste Stimmung, volle Gläser und viele Begegnungen. Oder, um es mit den Worten der Band selbst zu sagen: „Wow, was war das für ein Abend.“

Text + Fotos: SG

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