FRÄNKISCHER SOMMER

Dei Hitz, dei Hitz…

Erschd hommer griener, wals zu kald woar und wals andauernd grengd hod –  und ezerdla blous mer, wals zu haas is. Die Glimaonloch werd ohgschmissn, damits widder su kald werd wei vur vier Wochng und jeder blärrd, suwos hods freiers ned gehm. Obber stimmt des werkli?

Ich glaabs ned…goud, der Summer woar aweng andersch. Kald woars bis Ousdern, dann is langsam immer wärmer woarn, bis die kalde Soffi kummer is. Nouch am glana Beisla sind die Demberadurn widder gschdieng bis zu di Hundsdooch im August, dou hasd di als Kind affs Freibod gfreid. Dernouch hods nu an scheina Aldweibersummer gehm und dann woars des widder bis zum nexdn Joar. Und heidzudooch? Ofd greing mer scho im März an Hizschlooch, des häld obber masdns ned lang und des Wedder kon si ned endscheidn wos mooch. Nouch der kaldn Soffi geids dann obber schloochoadich diregd in die Hundsdooch. Dei kummer a immer eiher, gänger dann obber ofd büngdli zu di Summerferien widder, dann mein di armer Kinner in die Ferien ned su arch schwitzn. Der Aldweibersummer held si flexibl, gern sugoa bis in Dezember nei. Es is also scho andersch wei freiers, mer konn si affs Wedder hald nimmer verloun. Und drum schrei mer a glei widder wenn dei Hitz vobei is, dass uns frierd und mir endlich amol widder an gscheidn Summer mächerdn!

(Uschi Dörres)

Werbung:

Über Habewind Informationsdienst

Dieser Inhalt wird bereitgestellt von Habewind Online