DINKELSBÜHL
Eine Tochter, die heiraten möchte und eine, die keine Männer mag, aber als erstes verheiratet werden muss. Das ist die Geschichte von Zacharias Kohlhiesl, seinen Töchtern Liesl und Susi und vielen heiratswilligen Bewerbern. Das Landestheater Dinkelsbühl inszenierte den Filmklassiker von 1962 neu und versetzte die Komödie erfolgreich in ein fränkisches Wirtshaus. So wurde die Geschichte um die Irrungen und Wirrungen der Liebe zu einem unterhaltsamen Reigen, bei dem die Spielfreude des Ensembles auf das Publikum einfach übergreifen musste.
Unterstützt wurden die Profis von einer fränkischen Wirtshausmusik und einem Laienchor, alle aus Dinkelsbühl und Umgebung, die nicht nur gekonnt den musikalischen Rahmen lieferten, sondern auch als „Biergartengäste“ mit viel Schauspieltalent zu einem perfekten Gesamtbild auf der Bühne beitrugen. Als nach zwei Stunden witziger Verwechslungskomik, gepaart mit fränkischen Liedchen – teilweise sogar zum Mitsingen – doch noch jeder „Topf“ seinen „Deckel“ fand, machten sich die Zuschauer beschwingt und gut gelaunt auf den Weg nach Hause. Man darf dem Landestheater Dinkelsbühl auch diesmal wieder zu einer gelungenen Sommerproduktion gratulieren!
Text: UD / Fotos: Ludwig Olah






