Eine Rose am 14. Februar, die sagt „Ich liebe dich“, ist seit den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts auch in Deutschland Brauch. Die Tradition des Valentinstages ist nach dem 2. Weltkrieg mit den GIs aus Amerika zu uns herüber geschwappt. In Amerika wurden allerdings zusammen mit den Blumen gerne kleine Kärtchen oder Briefe an die oder den Liebsten, oft auch anonym, verschickt. Der Ursprung geht der Überlieferung nach auf den Hl. Valentin zurück, einem Priester, der im 3. Jahrhundert nach Christi die Liebe über alles stellte, indem er Paare gegen die Erlaubnis des Kaisers verheiratet hat und diesen Mut am 14. Februar 268 mit seinem Leben bezahlt musste. Mit diesem Wissen gewinnt vielleicht auch heute der Valentinstag wieder mehr an Bedeutung und geht über den reinen Konsum hinaus.
Es ist eben nicht selbstverständlich, eine gesunde und liebevolle Beziehung zu führen oder wirklich treue Freunde zu haben, die einen durch alle Höhen und Tiefen des Lebens begleiten. Und das darf man, ja sollte man sogar, feiern – aber vielleicht nicht nur einmal im Jahr. Ein „ich liebe dich“ oder „es ist schön, dass es dich gibt“ hört jeder Mensch zu jeder Zeit gerne. Das kann man auch ohne besonderen Anlass zusätzlich mit Blumen oder einer kleinen Aufmerksamkeit ausdrücken. So kann jeder Tag zum Valentinstag werden, der Tag der Freude über die Liebe.
Text: UD




