10. Bürgerversammlungen für Senioren

Seit 2006 organisiert Karl Huber Infonachmittag zum Jahresende mit Bürgermeister Hans Popp

MERKENDORF

Zur 10. Seniorenbürgerversammlung lud Altbürgermeister und Ehrenbürger Karl Huber in die Gastwirtschaft „Zur Sonne“ von Willi Helmreich ein. Sein Nachfolger im Amt Hans Popp berichtete vom Geschehen in der Stadt Merkendorf im abgelaufenen Jahr. Zunächst ging er auf die Entwicklung der Einwohnerzahlen ein. Zum Stichtag 1. November 2015 lebten mit Erst- und Zweitwohnsitzen innerhalb der Stadtgrenzen 3103 Menschen, mit Hauptwohnsitz 2831. Das sind jeweils Zuwächse zum Vorjahr. Die Geburten gingen von 24 im Jahr 2014 auf heuer 19 zurück, erfuhren die Senioren. Die einwohnerstärksten Ortsteile, neben dem Hauptort Merkendorf mit 2113 Bürgern, sind Hirschlach und Kleinbreitenbronn mit jeweils 136. Aus dem Haupt- und Ordnungsamt wusste Popp zu berichten, dass die Bauanträge von 34 in 2014 auf 29 in 2015 leicht zurückgegangen sind. Eheschließungen gab es im Standesamt 13, eine weniger als im vergangenen Jahr. Die Senioren hörten weitere Zahlen aus dem Haushalt der Stadt. Das Gesamtvolumen des Haushalts 2015 beläuft sich, nach Worten des Rathauschefs, auf 6.843.839 Euro. Bei den Bauplätzen erklärte Popp, dass im abgelaufenen Jahr fünf Plätze verkauft und drei reserviert wurden. Auch die Steuereinnahmen entwickeln sich prächtig. Zusammen belaufen sie sich auf etwas mehr als 2,9 Millionen Euro, so der Plan für 2015. An den Hebesätzen hat sich nichts verändert. „Jeder zahlt seit 30 Jahren den gleichen Betrag“, erklärte Bürgermeister Hans Popp. Die Stadt ist weiterhin schuldenfrei, so der Bürgermeister weiter. In die Grundschule gehen nach Worten des Stadtoberhauptes seit diesem Schuljahr wieder etwas mehr als 100 Schüler. Das ist den Flüchtlingskindern zu verdanken, die in Merkendorf die Schule besuchen. „Wir wachsen in der Grundschule wieder“, kommentierte Popp diese Entwicklung. Die beiden Kindergärten sind gut belegt. „Bis Februar ist die Krippe in der ‚Pusteblume‘ voll. In den ‚Weidachstrolchen‘ ist sie bereits voll belegt“, sagte der Bürgermeister. „Bei der Planung 2013 hatten wir noch Angst, die Krippe in den ‚Weidachstrolchen‘ voll zu bekommen.“ In die „Pusteblume“ gehen insgesamt 65 Kinder, in den Weidachkindergarten 54. Popp berichtete noch von der Entwicklung der Schülerzahlen, die die Musikschule „Rezat-Mönchswald“ besuchen. Aus Merkendorf sind dies momentan 59, ein Höchststand. Aktuelle Projekte führte der Bürgermeister in seinem Bericht auf: So stehen ganz oben auf der Agenda der Umbau des Alten Kindergartens zu einer Tagespflegeeinrichtung, die Fertigstellung des Jugendfußballplatzes und die Verbesserung des Naturfreibades Weißbachmühle. Für 2016 sind die Anschaffung des Löschfahrzeuges LF 10 für die FFW Merkendorf, der Breitbandausbau und die Erneuerung der Zaunanlage an der südlichen Stadtmauer geplant, informierte Popp. Weiterhin soll das Baugebiet erweitert werden. Das Stadtoberhaupt gab den Senioren einen weiteren Ausblick auf 2017: Mit der Umgestaltung der Hauptstraße und des Marktplatzes oder der Sanierung des Nordgiebels des Rathauses stehen größere Posten an. Längerfristig sollen die Sanierung der TSV-Halle zu einem Bürgersaal und der Ausbau des Radweges nach Neuses erfolgen. Zum Abschluss des Nachmittags zeigte Altbürgermeister Karl Huber Bilder vom Seniorenausflug in diesem Jahr ins Hohenloher Land.

Text + Foto: Daniel Ammon

a Bürgermeister Hans Popp (rechts), Altbürgermeister Karl Huber (links)

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