NEUENDETTELSAU
Zum bereits 12. gemeinsamen Jahresempfang des Bundes der Selbstständigen (BdS / früher Gewerbeverband) und der Gemeinde Neuendettelsau mit Vertretern des wirtschaftlichen, öffentlichen, kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens im Hotel/Gasthaus Sonne begrüßte Neuendettelsaus 1. BdS-Vorsitzender Günter Franke Ende Januar viele Teilnehmer und Ehrengäste zum effektiven Austausch.
Vor der Podiumsdiskussion inkl. spannender Schnellfrage-Runde mit Moderatorin Lisa Renz-Hübner sowie den Bürgermeister- und Gemeinderatskandidaten Christoph Schmoll, Theresa Korn, Andreas Götz und Martin Leidel äußerte Franke im Namen aller Gewerbetreibenden Erwartungen und Wünsche für die Zukunft:
„Wir als Gewerbeverband haben Erwartungen an die Politik. Keine unrealistischen, keine weltfremden – aber klare. Wir wünschen uns von der Gemeinde, aber auch vom Landkreis Planungssicherheit statt Überraschungspakete, Verwaltungen als Ermöglicher, nicht als Endgegner. Tempo, wo Tempo möglich ist – und Augenmaß, wo Regeln notwendig sind. Wir wissen, ein Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin kann nicht zaubern. Aber er oder sie kann Haltung zeigen, Prioritäten setzen und den Ton vorgeben, in dem Verwaltung, Wirtschaft und Bürger miteinander sprechen.“
Landrat Dr. Jürgen Ludwig informierte in seinem Grußwort über den neuen Bundeswehrstandort im Landkreis Ansbach (Logistik), betonte die Bemühungen zum Erhalt des Förderzentrums und zeigte auf, dass sich die Einwohnerzahl des Landkreises pro Jahr um ca. 800 Menschen erhöht. Mit Humor nahm er die Berichtigung seiner Bezeichnung Gemeinde Neuendettelsau, denn schließlich sprechen die Neuendettelsauer von ihrem Wohnort liebevoll als „Dorf“. Passend hierzu schloss Dr. Ludwig mit einem Zitat von Konfuzius: „Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als auf die Dunkelheit zu schimpfen“.
K W / Fotos: Haberzettl





