Über 500 Freiwillige, über 600 Einsatzstellen, 31 Mitarbeitende, neue Abläufe – damit starten die neuen Evangelischen Freiwilligendienste Bayern (EFB). Die Freiwilligendienste vom Diakonischen Werk Bayern, Diakoneo, FSD Südbayern (Evang. Jugend München/Dekanat München) und FSD Nordbayern (Evang. Jugend Nürnberg/Dekanat Nürnberg) sind als EFB jetzt gemeinsam unterwegs und bilden damit für ganz Bayern einen großen evangelischen Träger im Bereich Freiwilligendienste.
An drei Standorten in München, Neuendettelsau und Nürnberg begleiten die Teams weiterhin Freiwillige im FSJ, im Bundesfreiwilligendienst sowie im Europäischen Solidaritätskorps. Für die Freiwilligen ändert sich dabei wenig und auch die Einsatzstellen konnten in die neue Zusammensetzung übergehen. „Unsere Hauptaufgaben bleiben unverändert: die Begleitung der Freiwilligen und der Einsatzstellen, die Seminare und die Verwaltungsprozesse in den Freiwilligendiensten.“ erklärt Fabian Meissner, einer der beiden Geschäftsführer der neuen EFB. „Neu ist, dass bisher diakonische und kirchliche Teams jetzt unter einem Trägerdach zusammenarbeiten. Das gemeinsame Ziel ist, Menschen, die sich im Freiwilligendienst für die Gesellschaft einsetzen wollen, zu unterstützen. Mit der neuen EFB verbinden
wir Kirche und Diakonie und bündeln die Kräfte für Freiwilligendienstleistende.“
Der erste Jahrgang der EFB umfasst über 500 neue Freiwillige. Die Einsatzstellen liegen in ganz Bayern und decken Bereiche von Pflege, Gesundheit und sozialer Unterstützung, über Kinder, Jugend und Bildung bis zu Handwerk und Hauswirtschaft ab. Aus Sicht der EFB-Geschäftsführung trägt jeder Freiwilligendienst im sozialen Bereich zum Zusammenhalt in der Gesellschaft bei. Menschen kommen in Begegnung,
setzen sich füreinander ein und lernen andere Lebenswirklichkeiten kennen.
Während das Münchner-Team weiterhin Büroräume in der Rogatekirche der Evang. Jugend München nutzt und das Team in Neuendettelsau im bisherigen Büro in der Wilhelm-Löhe-Straße bleibt, sind die Mitarbeitenden in Nürnberg gemeinsam in neue Räumlichkeiten gezogen. Ab sofort sind sie in der Fahrradstraße 58 zu finden.
Für Fragen und Interviews zur neuen EFB stehen die EFB-Geschäftsführer,
Holger Kalippke und Fabian Meissner, zu Verfügung.
Weitere Informationen zur EFB finden Sie unter www.efb-freiwillig.de
Kontakt:
Fabian Meissner, fabian.meissner@efb-freiwillig.de
Holger Kalippke, holger.kalippke@efb-freiwillig.de
Statements der Gesellschafter der EFB gGMbH:
„Wir freuen uns, dass die Evangelischen Freiwilligendienste in Bayern jetzt unter einem gemeinsamen Dach starten. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt und freiwilliges Engagement politisch neu diskutiert werden, ist das ein wichtiges Signal. Die neue Struktur schafft gute Voraussetzungen, um Freiwillige und Einsatzstellen verlässlich zu begleiten und die Freiwilligendienste gemeinsam weiterzuentwickeln, und das in weiterhin enger Verbundenheit mit der Diakonie Bayern. Wir sind zuversichtlich, dass die EFB damit gut für die kommenden Jahre aufgestellt ist.“
Philipp Feichtenbeiner, Vorstand Wirtschaft
Diakonie Bayern
„Freiwilligendienste leisten einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Dass künftig kirchliche und diakonische Partner zusammenarbeiten, um jungen Menschen gute Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement zu schaffen, ist ein starkes Zeichen. Wir bündeln unsere Erfahrungen und Kräfte und übernehmen damit gemeinsam Verantwortung für ein wichtiges gesellschaftliches Thema“
Verena Bikas, Vorständin
Diakoneo
„Freiwilligendienste prägen junge Menschen fürs Leben. Sie entdecken Talente und wachsen daran. Mit der EFB wachsen starke Partner zusammen. Schon bei den Vorbereitungen haben wir gemerkt: Das ergibt einfach Sinn. So schaffen wir beste Bedingungen für Freiwillige. Davon profitiert unsere ganze Gesellschaft.“
Philipp Bäumler, Dekanatsjugendpfarrer
Evangelische Jugend München/Evang.-Luth. Dekanat München
„Diese Fusion macht die Evangelischen Freiwilligendienste für die Zukunft fit. Es entstehen Synergieeffekte nicht nur auf der betriebswirtschaftlichen Ebene, sondern auch im pädagogischen Bereich. Neue Formate können entwickelt werden, die noch mehr auf die Bedürfnisse und die Themen der jungen Menschen zugeschnitten sind.“
Katharina Tirakitti, Dekanatsjugendpfarrerin
Evangelische Jugend Nürnberg/Evang.-Luth. Dekanat Nürnberg




