NEUENDETTELSAU
Der Ausflug vom „Team 60+“ führte heuer ins Kloster Heidenheim und zum Besuch einer Walnuss-Manufaktur in Sammenheim. Abschließend ging es nach Gunzenhausen zum Kaffeetrinken, Eisessen oder zu einem Stadtbummel.
55 Ausflügler, unter ihnen zwei 97-Jährige, erlebten einen äußerst informativen Tag mit einer Klosterführung samt Mittagstisch im Kloster. Das Kloster Heidenheim am Hahnenkamm ist ein historisches Urkloster aus dem 8. Jahrhundert, das als Wiege der Christianisierung Mittelfrankens gilt. Gegründet wurde das Kloster um 752 vom heiligen Wunibald. Nach seinem Tod übernahm seine Schwester, die heilige Walburga, die Leitung, gemeinsam mit ihrem Bruder Willibald, dem ersten Bischof von Eichstätt. Sie machte die Anlage zu einem berühmten Doppelkloster, in dem Mönche und Nonnen in getrennten Bereichen, aber unter einer Führung lebten.
Zwei Gästeführer wussten viel zu erzählen vom damaligen Leben im Kloster. Sie führten die Ausflügler durch die ehemalige Klosterkirche, eine romanische, dreischiffige Pfeilerbasilika mit Querschiff, Vorhalle und zwei Westtürmen.
Das fränkische Sammenheim ist als „Walnussdorf“ bekannt. Die dort ansässige Manufaktur verarbeitet die Walnüsse der Region zu hochwertigen Spezialitäten. Das 350-Einwohner-Dorf verfügt über mehr als 200 alte Walnussbäume und zieht regelmäßig tauende Besucher an, die sich bei Führungen und Verkostungen einen interessanten Einblick verschaffen können.
Text + Foto: Klemens Hoppe





