MERKENDORF
Was schenkt man sich am besten selbst zum Geburtstag? Der Männergesangverein Merkendorf veranstaltete zu seinem 160-jährigen Bestehen ein Konzert im Bürgerzentrum und lud sich dazu zwei weitere Chöre ein. Mit dem mitwirkenden Gesangverein Weinberg verbindet den MGV, dass dieser heuer 140 Jahre alt wird. „Damit feiern wir heute Abend gemeinsam 300 Jahre Chorgesang“, stellte MGV-Vorsitzender Anton Böhm fest.
Bürgermeister Stefan Bach bescheinigte den Sängern Freude am Gesang und an der Geselligkeit, die sie miteinander pflegen. Er mache sich auch keine Sorgen über das Fortbestehen des Männerchores: „Ihr seid ein Ort zum miteinander Feiern und Freunde finden. Dies spricht die Jugend an.“
Das Konzert begann der Posaunenchor Merkendorf als weiterer Gastchor, der von Julia Strobel geleitet wurde, mit der Ouvertüre aus der Oper „Wilhelm Tell“ von Gioachino Rossini. Der MGV Merkendorf stimmte weinselige Lieder an. Mit beschwingtem Liedgut trat der Gesangverein Weinberg auf, den Svenja Nachtrab dirigierte.
Den festlichen Abend rundeten Ehrungen für 10jähriges Singen im MGV ab. Bürgermeister Stefan Bach und Norbert Schmidt, Vorsitzender des Sängerkreises Ansbach, händigten Urkunden und Ehrennadeln an Jürgen Stemmer, Karlheinz Groschwitz, Manfred Hübner und Werner Dürr aus. Die Auszeichnung für Mario Cwikla wird diesem nachgereicht.
Anton Böhm bedankte sich bei seinem Vorgänger Herbert Argmann, der die Leitung des Vereins 35 Jahre lang innehatte. „Ich habe für diesen Verein sehr gerne gearbeitet“, sagte Argmann sichtlich bewegt. Beim Konzert der drei Chöre gab es bewusst keine Zugabe. Der gesamte Saal stimmte zum Abschluss das Volkslied „Kein schöner Land“ an.
Text + Fotos: Daniel Ammon







