Erfolgreiches Jahr 2013 für die Raiffeisenbank Heilsbronn-Windsbach

HEILSBRONN – Zu ihrer jährlichen Vertreterversammlung hatte die Raiffeisenbank Heilsbronn-Windsbach eG jetzt in die Hohenzollernhalle geladen. Aufsichtsratsvorsitzender Erwin Christofori begrüßte 77 Vertreterinnen und Vertreter der Genossenschaftsmitglieder sowie zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Ehrengäste, unter ihnen etwa auch die Bürgermeister von Sachsen, Lichtenau und Rohr.  In seinem Bericht über das Geschäftsjahr 2013 ließ Direktor Uwe Frenzel Zahlen und Tendenzen Revue passieren. Das Modell der Genossenschaftsbank zeigt nach wie vor seine Vorteile für Mitglieder und Kunden. Dazu gehören etwa so gute Bewertungen wie AA- und A+ durch die internationalen Ratingagenturen. Frenzel beklagte die Regulierungswut der europäischen Politik, die keinen Unterschied mache „zwischen denen, die das große Boot nahezu zum Kentern gebracht und denen, die Rettungsboote zur Verfügung gestellt haben.“ Die Volks- und Raiffeisenbanken  mit ihrer seit über 80 Jahren funktionierenden Sicherungseinrichtung – noch nie habe ein Kunde auch nur einen Cent verloren – wehrten sich dagegen, in einen geplanten Abwicklungsfond für marode Banken einzuzahlen. Dies sollten große grenzüberschreitende Banken tun. Zufrieden zeigte sich Frenzel mit den konkreten Zahlen aus 2013. So stieg die Bilanzsumme der Bank erneut an und zwar um 2,5 % auf 285 Mio Euro. Die Einlagen der Kunden erhöhten sich um 2 % auf 205 Mio Euro. Dass bei der Raiffeisenbank von Kreditklemme keine Rede sein könne, belege laut Frenzel der Anstieg der Kreditvergaben bei Bank (um 5 % auf 143,2 Mio Euro) und bei angeschlossener Bausparkasse Schwäbisch Hall (um 7% auf 26,3 Mio Euro). Auch das erwirtschaftete Eigenkapital der Bank erhöhte sich und überschritt erstmals in der Geschichte die 10%-Marke (gemessen an der Bilanzsumme). Die Volksbanken-Raiffeisenbanken seien auf die geplanten verschärften Eigenkapitalvorschriften für Banken somit gut vorbereitet. Man müsse nicht wie die Deutsche Bank milliardenschwere Kapitalerhöhungen vornehmen. In der anschließenden Abstimmung entschieden die Mitglieder sich für eine Dividendenausschüttung von 5 % sowie in derselben Höhe für eine Stärkung des Eigenkapitals der Bank. Vorstand und Aufsichtsrat wurden von der Versammlung einstimmig entlastet. Wiedergewählt in den Aufsichtsrat wurden nach turnusmäßigem Ausscheiden Gerda Hiltner, Johann Hausmann und Friedrich Sitzmann. Im Anschluss an den offiziellen Teil trat der herrlich komische fränkische Mundwerkkabarettist Sven Bach aus Fürth auf.                                                                                                   Text und Fotos: Susanne Hassen

a RaiBa 140625 001 Christofori a Sven Bach 002

Werbung:

Über Habewind Informationsdienst

Dieser Inhalt wird bereitgestellt von Habewind Online

Schreibe einen Kommentar