Gold in Regensburg für das Jagdhornbläsercorps der Jägervereinigung Ansbach

ANSBACH (Eig. Ber.) 

Ende Juni fand im Regensburger Stadtpark der 32. Bayerische Landesbläserwettbewerb statt. Das Bläsercorps der Jägervereinigung Ansbach stellte sich mit 48 weiteren Bläsergruppen den fünf Wertungsrichtern. Die Ansbacher traten in der Gruppe „G“ für gemischte Besetzung mit kleinen Fürst-Pleß-Hörnern und großen Parforce-Hörnern in der Stimmung „b“ an.

Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen waren die Wertungssignale „Hirsch tot“ und „Treiber in den Kessel“ vorzutragen. Als Wahlpflichtstück entschieden sie sich als einzige Bläsergruppe aus dem Pool schwieriger Stücke, für den rhythmisch anspruchsvollen Schnepfenstrich von Welsch. Als Kürstück wählten die Ansbacher den Marsch „Auf Ansbach Jäger“, die Jagdhornvariante des Militärmarsches „Der Hohenfriedberger“, eigens komponiert von Paul Sturm aus Sachsen bei Ansbach. Bewertet wurde neben dem Gesamteindruck, wie Aufstellung, Hornhaltung, gleichmäßiges Aufnehmen und Abnehmen der Hörner, insbesondere der melodische Aspekt der vorgetragenen Stücke. Hier lag der Schwerpunkt bei präzisem Zusammenspiel, Tonreinheit, notengerechtem Vortrag und Stimmenausgleich.

Mit 660 erzielten Wertungspunkten erreichten die Ansbacher unter der Leitung von Dr.-Ing. Roland Müller zum 13. Mal in Folge die Einstufung in Gold auf den alle zwei Jahre stattfindenden Bayerischen Landesbläserwettbewerben.

Beeindruckend war auch das gemeinsame Abschlusskonzert in der Regensburger Innenstadt. Etwa 700 Jagdhornbläser, die sich aufgrund der Vorbereitungen für den Wettbewerb alle in absoluter Hochform befanden, lieferten ein unvergessliches Klangerlebnis. 

Text + Foto: Dr.-Ing. Roland Müller

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