Wieder falscher Windows-Support – Die Polizei warnt

ANSBACH. (408) In den letzten Wochen treten in Westmittelfranken wieder vermehrt falsche Microsoft-Mitarbeiter auf. Die Kriminalpolizei warnt davor, fremden Personen am Telefon Zugang zum eigenen Computer zu gewähren.

Aufgrund der Ermittlungsergebnisse aus angezeigten Fällen ist bekannt, dass sich unbekannte Täter ohne Auftrag telefonisch bei den Geschädigten melden und sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgeben. Im weiteren Gesprächsverlauf gelingt es meist unter einem Vorwand, die Geschädigten dazu zu bringen, den Täter mittels einer Fernsteuersoftware Zugriff auf den Rechner zu ermöglichen.

Es werden dann diverse Programme installiert, wobei es sich meist um kostenfreie Software handelt. Der Unbekannte bietet den Geschädigten dann eine Garantie auf Lebenszeit, Lizenzen oder Servicedienste für einen einmaligen Geldbetrag an und fordert dazu die Kreditkartendaten, bzw. Zugangsdaten zum Onlinebanking. Mit den entsprechenden Zahlungsdaten transferiert der Unbekannte dann Geldbeträge meist im dreistelligen Bereich auf ein fremdes Konto.

Das Vorgehen ist bei nahezu allen Fällen gleich und ist vermutlich der gleichen Tätergruppe zuzuordnen, die nach Recherchen unter anderem im asiatischen Ausland sitzt und auch E-Mails fälscht, um so immer wieder den Eindruck zu erwecken, Mitarbeiter der Firma Microsoft zu sein.

Die Firma Microsoft hat mit der oben angegebenen Betrugsmasche definitiv nichts zu tun.

Beamte des Fachkommissariats der Ansbacher Kriminalpolizei warnen davor, ohne eigenen Auftrag gegeben zu haben, Fremden einen Fernzugriff auf ihren Rechner zu gestatten. Mittels Fernsteuersoftware ist es Betrügern möglich, sämtliche Daten auf dem betroffenen Computer anzusehen, zu verfälschen oder herunterzuladen.

Echte Mitarbeiter von Computerfirmen werden niemals ohne Auftrag anrufen und Zahlungsdaten verlangen, um Virensoftware oder Programm-Updates per Fernzugriff aufzuspielen.
Quelle: PP-Mittelfranken

Mehrere Einbrüche und Einbruchsversuche in der Innenstadt – Zeugensuche

ANSBACH. (417) In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch waren unbekannte Einbrecher in der Ansbacher Innenstadt unterwegs. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Der oder die unbekannten Täter hatten im Zeitraum von 18:00 Uhr bis zum nächsten Morgen um ca. 09:00 Uhr an mehreren Geschäften in der „Neustadt“, Endresstraße, Maximilianstraße und Martin-Luther-Platz versucht, die Eingangstüren aufzuhebeln, was jedoch nicht gelang. Die Einbrecher hinterließen jedoch einen Sachschaden von etwa 2000 Euro an den beschädigten Türen.

Bei einer Gaststätte am Martin-Luther-Platz und einem Lebensmittelgeschäft in der Platenstraße gelangten die Einbrecher in die Räume. In der Gaststätte brachen sie einen Geldspielautomaten auf und entwendeten Bargeld in noch unbekannter Höhe. In dem Lebensmittelladen entnahmen die Täter einige hundert Euro Wechselgeld aus den Kassen. Auch hier entstand in beiden Fällen ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro.

Die Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die in der Nacht an den Tatorten verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.
Quelle: PP-Mittelfranken

Einbruch am Vormittag

ANSBACH. (52) Am Donnerstagvormittag (12.01.2017) brachen Unbekannte in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Stadtgebiet Ansbach ein. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise.

Im Zeitraum von 07:45 Uhr bis 12:00 Uhr verschafften sich die Einbrecher über die Wohnungstür Zugang zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Jägerndorfer Straße. Aus den Räumlichkeiten entwendeten die Unbekannten mehrere Hundert Euro Bargeld.

Das Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.
Quelle: PP-Mittelfranken

Zuginsassen mit Axt und Messer angegriffen

Mehrere Personen zum Teil schwer verletzt – Mutmaßlicher Täter von Einsatzkräften erschossen

Gemeinsame Presseerklärung des PP Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg

WÜRZBURG. Ein Jugendlicher hat am Montagabend in einem Regionalexpress Passagiere mit einer Axt und einem Messer angegriffen. Mehrere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter, der zunächst flüchtig war, wurde von Einsatzkräften eines Spezialeinsatzkommandos erschossen. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar.

Kurz vor 21.15 Uhr waren bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken mehrere Mitteilungen eingegangen, dass eine männliche Person mehrere Zuginsassen in dem Regionalexpress, auf der Fahrt von Treuchtlingen nach Würzburg, angreifen würde. Nachdem der Zug im Würzburger Stadtteil Heidingsfeld zum Stillstand gekommen war, flüchtete der Angreifer zunächst zu Fuß. Der Tatverdächtige wurde von den Einsatzkräften im Bereich des Mains lokalisiert. Es handelt sich um einen 17-jährigen Afghanen. Als der Jugendliche die eingesetzten Beamten ebenfalls angriff, wurde er durch mehrere Schüsse aus deren Dienstwaffen getötet.

Im Einsatz befindet sich aktuell ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Nach aktuellen Erkenntnissen wurden mindestens fünf Personen verletzt, vier davon schwer. Weitere Passagiere stehen unter Schock und werden von den Einsatzkräften betreut. Alle Verletzten kamen bereits mit Rettungswagen in Krankenhäuser.

Die Hintergründe der Tat sowie der Tatverlauf im Einzelnen sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die aktuell von der Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Landeskriminalamt und der Staatsanwaltschaft Würzburg geführt werden und noch andauern.

Quelle: PP-Mittelfranken/Unterfranken