HEILSBRONN
Voller Energie und Entdeckergeist präsentierten sich am 21. Oktober rund 44 Unternehmen bei der Ausbildungsbörse „Contact“ in der Hohenzollernhalle. Der Zweckverband Allianz Kernfranken hatte die Veranstaltung gemeinsam mit dem Unternehmernetzwerk Fachkräfte organisiert – und die Resonanz war beeindruckend. Schon früh am Morgen füllte sich die Halle mit interessierten Schülerinnen und Schülern aus der gesamten Region.
Viele Jugendliche nutzten die Gelegenheit selbst aktiv zu werden: An zahlreichen Ständen durfte gehämmert, geschraubt und ausprobiert werden – und manche gingen am Ende sogar mit einem selbstgebauten Stuhl nach Hause. Die Begeisterung war spürbar, das Interesse an Handwerk, Technik und Dienstleistungsberufen groß.
Damit möglichst viele Schulklassen teilnehmen konnten, sorgte Kernfranken für eine reibungslose Organisation. Die Schulen meldeten sich vorab an, die Busse stellte der Zweckverband – so konnten alle Jugendlichen bequem und sicher zur Börse gelangen. Vormittags startete ein gemeinsamer Rundgang mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Bildung. Unter den Teilnehmenden waren: Christoph Schmoll, 1. Bürgermeister der Gemeinde Neuendettelsau und Verbandsvorsitzender des Zweckverbands Allianz Kernfranken KdöR, Matthias Seitz, 1. Bürgermeister der Stadt Windsbach und stellvertretender Verbandsvorsitzender, Heilsbronns 1. Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer, Sachsens 1. Bürgermeister Bernd Meyer, Markus Nehmer, 1. Bürgermeister des Markts Lichtenau, Herbert Albrecht, 1. Bürgermeister der Gemeinde Petersaurach Ursula Weiß, 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Bruckberg, Janine Mändlein, Umsetzungsmanagement Zweckverband Allianz Kernfranken KdöR sowie Landrat Dr. Jürgen Ludwig.
In seiner Begrüßung betonte Landrat Dr. Ludwig die große Bedeutung der Ausbildungsbörse für die Region: „Die Ausbildungsbörse ‚Contact‘ hat sich zu einem wichtigen Treffpunkt für junge Menschen und Unternehmen in unserer Region entwickelt.“ Für die Zukunft kündigte er an, dass auch Gymnasien stärker eingebunden werden sollen, um das Angebot weiter auszubauen.
Die Ausbildungsbörse „Contact“ gilt mittlerweile als fester Bestandteil der Berufsorientierung in Kernfranken – und auch in diesem Jahr zeigte sich wieder, dass das Konzept aufgeht: praxisnah, lebendig und mit viel Begeisterung auf beiden Seiten. Text: CS




