MERKENDORF
In der Merkendorfer Stadtkirche war die Neuinszenierung des Musicals über die Erzählung von Ruth aus dem Alten Testament zu erleben. Die Novelle hatte Dekan i.R. Helmut Müller vor neun Jahren erstmals beim Kinderkirchentag auf dem Hesselberg aufgeführt. Nun hatte er die Geschichte in überarbeiteter Form in Merkendorf nochmals auf die Bühne gebracht.
Vor sehr gut besetzten Reihen stimmte Stadtpfarrer Thomas Meinders auf einen „tiefgründigen und besinnlichen Abend“ ein. Die Themen Leben, Tod, Familie und Freundschaft brachten die zahlreichen Laiendarstellerinnen und -darsteller in eineinhalb Stunden fesselnd zur Aufführung. Die von Helmut Müller selbstgeschriebenen Lieder nahmen das Publikum mitreißend in die Handlung hinein. Den Chor leitete Sarah Hofmann, die Band des Dekanats Gunzenhausen Alfred Hofmann. Für den Kulissenbau zeichnete Willi Ortner verantwortlich, um die Kostüme kümmerte sich Ruth Müller. Regie führte an diesem Abend Helmut Müller. Er war mit der Aufführung mehr als zufrieden und freute sich, dass so viele Besucher den Weg in die spätgotische Stadtkirche gefunden hatten.
Text + Foto: Daniel Ammon





