Internet-Handwerker nutzte Notlage aus

Muhr am See – Am 13.04.2026 kontaktierte eine 62-Jährige einem Klempnernotdienst aus dem Internet. Nachdem der Klempner zunächst das Problem löste, stellte er sogleich eine Rechnung über knapp 1.800 Euro. Außerdem verlangte er die sofortige Bezahlung über ein mitgebrachtes Zahlungsterminal. Die verdutzte Rentnerin bezahlte daraufhin mit ihrer EC-Karte.
Am nächsten Tag stellte sie fest, dass der vermeintliche Klempner das Problem doch nicht behoben hatte und kontaktierte diesen wiederum. Auf ihren Vorhalt beendete dieser das Telefonat. Die ersten Ermittlungen durch den aufnehmenden Beamten der Polizei Gunzenhausen ergab, dass die Düsseldorfer Fa., für die der mutmaßliche Handwerker tätig war, bereits mehrfach in ähnlich gelagerten Fällen in Erscheinung getreten war. Wegen des Verdachts des Wuchers bzw. Betruges wird sich der bislang noch Unbekannte nun verantworten müssen.
Quelle: PI-Gunzenhausen

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