Ein politischer Nachmittag von Frauen für Frauen
HEILSBRONN (Eig. Ber.)
Kurz vor den Kommunalwahlen lud der Katholische Frauenbund Heilsbronn zu einem politischen Nachmittag ins Pfarrheim ein – und die gut besuchte Veranstaltung wurde zu einem eindrucksvollen Beispiel dafür, wie überparteilicher Austausch auf lokaler Ebene funktionieren kann. Die Stadtratskandidatinnen Andrea Schmidt (CSU), Petra Hinkl (SPD),
Gabriele Hartwig (Grüne) und Andrea Eger (Freie Wähler) stellten sich den Fragen der Moderatorin Kerstin Kohrmann und den zuvor recherchierten Anliegen aus der Bürgerschaft.
lm Mittelpunkt standen Themen, die viele Heilsbronnerinnen bewegen: die Steigerung der Lebensqualität, die Modernisierung von Spielplätzen, mehr gastronomische Angebote in der Innenstadt und die Zukunft des Freibads. Auch der Wohnungsmarkt wurde intensiv diskutiert. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Verkehrssicherheit: sichere Schulwege, barrierefreie Gehsteige, bessere Querungsmöglichkeiten, mögliche Zebrastreifen und ein durchgängiges Radwegenetz in die Ortsteile treiben die Bürgerinnen um. Ebenso wichtig war die Frage der medizinischen Versorgung. Das geplante Gesundheitszentrum, das 2027 fertiggestellt werden soll, wurde als zentraler Baustein hervorgehoben. Auch Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen fanden Raum. Zudem wurde die Sichtbarkeit von Frauen im öffentlichen Leben angesprochen – verbunden mit dem Wunsch, mehr Frauen für gesellschaftliches Engagement zu gewinnen. Am Ende zeigte sich: Trotz unterschiedlicher Parteizugehörigkeiten gab es viele gemeinsame Anliegen und neue Ideen. Der Nachmittag machte deutlich, dass Heilsbronn vor allem dann vorankommt, wenn Menschen miteinander sprechen – und gemeinsam an Lösungen arbeiten.
Text (gek. d. Red.): Manuela Scholz / Foto: Privat

Von links: Andrea Eger, Andrea Schmidt, Petra Hinkl, Gabriele Hartwig; hinten stehend: Moderatorin Kerstin Kohrmann.




