Seniorenbeirat unternahm Ortsbegehung

Hauptverkehrsachse „unter der Lupe“

NEUENDETTELSAU

Gemäß dem Thema „Verkehr in Neuendettelsau“ unternahmen kürzlich Mitglieder des Neuendettelsauer Seniorenbeirates und etliche Gäste eine erstmalige Begehung der Hauptverkehrsachse der Kreisstraße Nr. 14, die durch den Ort führt, vom Bahnhof bis vorerst zur Höhe der Sparkasse. Vorgesehen ist bei einer weiteren Begehung eine Fortführung bis zur Clinic in der Heilsbronner Straße. Die Überlegungen gehen dahin, so der Vorsitzende des Seniorenbeirates von Neuendettelsau, Günter Kohlmann, einmal alle Straßeneinmündungen, Fußgängerübergänge, Parkstreifen sowie private Ausfahrten an besagter Kreisstraße im Ortsbereich akribisch aufzulisten und fotografisch zu dokumentieren. „Es wird zwar in den Hauptverkehrszeiten nur selten erreicht werden, aber von einigen Motorisierten doch immer wieder angepeilt, weil sie es eher als legitime flotte Mindest-Fortbewegungs-Geschwindigkeit betrachten denn als oberstes Limit. Sind 50 Sachen erlaubt, so ist man, bei freier Fahrt, auch schon mal schnell bei 55 oder gar 60 Stundenkilometern“, meinte Kohlmann. Mit anderen Worten: ständiges Gas geben und wieder Abbremsen mache keinen Sinn, von den Gefahren mal ganz abgesehen. Als Vorschlag gelte, eine gleichmäßige Geschwindigkeit – 40 km/h, im echten Kernbereich auch 30 km/h, wären Kohlmanns Meinung nach auch zeitgemäß. Unter dem Motto „Wenn nicht wir, wer dann?“ möchte der Vorsitzende darüber auch in der nächsten Sitzung des Seniorenbeirates noch einmal diskutieren und gemeinsam Überlegungen anstellen, wie an zuständige Behörden beziehungsweise Gremien heranzugehen wäre, damit ein Umdenken in den Köpfen in die Wege geleitet werden könnte.

Text: Klemens Hoppe / Foto: Privat

„Versteckter“ Behindertenparkplatz

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