140 Jahre FFW Merkendorf (1873-2013):Eine wichtige und unersetzliche Institution in der Stadt

MERKENDORF

Am 20. August 1873 rief der damalige Bürgermeister Heinrich Weglehner die Bevölkerung der Stadt Merkendorf auf, eine Feuerwehr ins Leben zu rufen, da „alle umliegenden Orte“ schon lange Brandschützer hätten und das „wohlhabende Merkendorf nicht länger zurückbleiben“ solle. 140 Jahre später beging nun die Freiwillige Feuerwehr der Krautstadt ihren Geburtstag, unter anderem mit einem Festkommers. Doch zuvor lud die Feuerwehr am Nachmittag zu einer Schauübung ein, um der Bevölkerung ihre Arbeit näher zu bringen. Am Abend dann ging es mit einem Festumzug durch die Innenstadt weiter, an dem viele befreundete Feuerwehren und zahlreiche Merkendorfer Vereine teilnahmen. Unter anderem kamen die Patenwehr aus Altenmuhr, die Wehren aus Neuenmuhr, Streudorf oder sogar aus Merkendorf in Thüringen, um den „Geburtstag“ gemeinsam zu feiern.

Anschließend lud man ins Festzelt an das FFW-Gerätehaus, wo unter dem tosenden Beifall und Jubel das „Geburtstagskind“ einlief. Die Schirmherrschaft für das 140-jährige Bestehen übernahm Kreisbrandrat Walter Schwab, eine Funktion, die für ihn eine Premiere ist. Neben ihm überbrachten unter anderem auch der Ansbacher Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Merkendorfs Bürgermeister Hans Popp ihre Glückwünsche. Sie wünschten der Wehr viel Erfolg bei ihren zukünftigen Einsätzen. Kommandant Werner Rück hob in seinem Grußwort die vielfältigen Aufgaben einer Feuerwehr hervor und ging auf die vielen immerwährenden Veränderungen ein, die auf die Kameradinnen und Kameraden zukämen, vor allem im Biogasanlagenbereich. Lydia Ströhlein hatte ein Gedicht über die Geschichte und den Einsatzbereich der Feuerwehr vorbereitet, das auf sehr viel Begeisterung stieß. Die Patenwehr aus Altenmuhr schenkte der Jubelwehr ein Fass Freibier für künftige Feiern, um die Kameradschaft zu fördern. Die Freunde aus Thüringen überreichten ein Stück Schlauch mit Unterschriften der Kameraden aus dem Vogtland. Musikalisch wurde der Festkommers von der Kapelle der FFW Neuendettelsau umrahmt. Der Sonntag fing mit einem gemeinsamen Festgottesdienst in der Stadtkirche an. Weiter ging es mit dem Frühschoppen und einem reichhaltigen Mittagstisch. Zur musikalischen Unterhaltung spielte die Kapelle aus Großenried. Zum Abschluss der Feierlichkeiten fand am Montag ein politischer Abend mit dem Europaabgeordneten für Mittelfranken, Martin Kastler (CSU) aus Schwabach, statt. Ein gelungenes und würdiges Festwochenende!

Text + Fotos: Daniel Ammon

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