EBERSDORF (Eig. Ber.) Vor 20 Jahren wurde der erste Osterbrunnen im Dietenhöfer Ortsteil Ebersdorf geschmückt. Die Idee kam auf, als im Zuge der Straßen- und Kanalsanierung 2001/2002 in der Dorfmitte, wo einst das Milchhaus stand, ein Ortsbrunnen angelegt wurde. So brauchte es erst noch Überzeugungskraft Einzelner, um im Kollektiv als „Ebersdorfer Frauen“ das Projekt zu starten. Anfangs waren es tatsächlich noch ausgeblasene Eier, später stieg man auf Plastikeier um, die dennoch von Hand bemalt wurden. Der Bestand liegt bei weit über 3.000 Eiern in normaler Größe, sowie vier großen Kunststoffeiern für die Ecken und einem großen Holzei für die Krone. Am Ostersamstag kommt dann das ganze Dorf zusammen und feiert gemeinsam, wobei für jedes nichtkonfirmierte Kind auch jedes Jahr ein Osternestchen versteckt wird. Nachdem 2024 bereits sehr viele Besucher da waren, kamen dieses Jahr rund 180 Besucher aus Ebersdorf, Stolzmühle aber auch weiteren Gemeindeteilen und Landkreisen. 24 Nestchen wurden im Vorfeld versteckt. Der große Zulauf an Gästen ist wohl dem Umstand geschuldet, dass es Kaffee (wird von den Wirtsleuten gespendet) und Selbstgebackenes (jeder bringt etwas mit) auf Spendenbasis gibt. D.h. für Leib und Seele ist gesorgt und man darf geben, was man möchte. Die Einnahmen werden dann zu 100% in den Brunnen, bzw. die Nestchen fürs Folgejahr gesteckt.
Text (gek. d. Red.): Stefan Blank / Fotos: Ebersdorfer Frauen



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Von links: Dietenhofens Altbürgermeister Heinz Henninger, 3. Bürgermeisterin Emmi Hein (Teil der Ebersdorfer Frauen) und 1. Bürgermeister Rainer Erdel.




