WINDSBACH
Natürlich nicht! Über Irrtümer wie diesen in Krimis und echter Polizeiarbeit klärte Hermann Lennert interessant und humorvoll während seiner Lesung in Windsbach auf. Bei fast schon frühsommerlich milden Temperaturen traf sich eine kleine kriminalistisch interessierte Gruppe rund um den Kulturverein WindsArt im Juni zu einer besonderen Lesung auf der Wiese am Stadtturm. Reales im Wechsel mit Fiktion – so schaffte es der Krimiautor Hermann Lennert als ehemaliger Kriminalbeamter von Anfang an, die Zuhörer in den Bann seiner real erlebten Anekdoten aus dem Polizeialltag sowie dem Alltag seines Romankommissars Tom Hoffmann zu ziehen. In drei Fällen ermittelte Tom bereits, zu lesen in den Büchern „Wasserratz“, „Höllenhund“ und „Rabenschwarz“, wobei im letzten Band aus der Sicht des Täters erzählt wird. Man darf sich schon auf den nächsten Fall freuen. Aufgelockert wurden die Lese- und Erzählsequenzen durch die musikalische Unterstützung von Richard Weigel von der Musikschule Ansbach auf dem Akkordeon. So verging die Zeit spannend und interessant – und man fragte sich am Ende des Abends, wieviel Hermann Lennert steckt wohl in Tom Hoffmann? Zu Schluss sei noch erwähnt, dass der gesamte Erlös des Abends aus dem Verkauf der Eintrittskarten sowie der Getränke komplett WindsArt zu Gute kam. Eine tolle Unterstützung des Kulturvereins seitens Hermann Lennerts. Kulturangebote bereitzustellen, quasi vor der Haustür, erfordert enormes Engagement und Durchhaltevermögen. Vielen Dank dafür WindsArt!
Text + Fotos: UD





