Ehrungen im Posaunenchor Merkendorf

MERKENDORF (Eig. Ber.)

Im Rahmen des Weihnachtsfestgottesdienstes ehrten Kirchengemeinde und Posaunenchor zwei langjährige verdiente Mitglieder des Merkendorfer Posaunenchores. Fritz Schweyer hatte vor 50 Jahren im Posaunenchor Trochtelfingen angefangen Trompete zu spielen. Durch Heirat kam er nach Merkendorf und schloss sich sofort dem Chor seiner neuen Heimatgemeinde an. Seitdem ist er ununterbrochen für den Merkendorfer Chor im Sopran aktiv. Neben der musikalischen Tätigkeit übte er sechs Jahre das Amt des Chorabmannes mit großer Umsicht aus. Für sein 50 Jahre andauerndes Wirken wurde ihm nun die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Richard Huber hatte vor 40 Jahren bei Gustav Kistner das Spielen des Tenorhorns erlernt. Später stieg er um auf Posaune. Heute spielt er daneben auch noch Euphonium. Richard Huber ist die Stütze des Tenors und bringt sich bei Bedarf auch als Soloposaunist ein. Darüber hinaus hat er sich häufiger als Vertreter des Chorleiters zur Verfügung gestellt. Weiter ist er im über die Region hinaus gekannten Bläserquintett „Tibilistrium“ aktiv. Stadtpfarrer Detlef Meyer und Chorobmann Christian Kistner würdigten den unermüdlichen, uneigennützigen und oft sehr zeitaufwendigen Einsatz der Geehrten für den Chor und für die ganze Kirchengemeinde. Stadtpfarrer Detlef Meyer ging in seiner Laudatio darauf ein, dass der Posaunenchor unverzichtbarer Bestandteil des gemeindlichen Lebens sei und die musikalische Verkündigung des Gotteslobes ohne den Einsatz jedes einzelnen Chormitgliedes nicht vorstellbar wäre. Die beiden Geehrten seien dafür beste Beispiele. Die Jubiläumsurkunden des Verbandes Evangelischer Posaunenchöre in Bayern hatte Leitender Landesposaunenwart Kirchenmusikdirektor Dieter Wendel bereits im November an die Jubilare ausgehändigt.

Text + Foto: Hans Hübner

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