Faszination Bumerang

MERKENDORF

Die Wählergruppe „Bürgerallianz Merkendorf und Ortsteile“ (BAMO) hat in den Sommerferien mit zahlreichen Kindern Bumerangs gebaut.

Aus dem Handwerksraum der Grundschule von Merkendorf ist von Weitem lautes Stimmengewirr zu hören. Die Rufe gehören zu 20 Jungen und Mädchen, die sich an diesem heißen Augustnachmittag freiwillig in die Schule begeben haben. Vorne, wie im tatsächlichen Unterricht, steht Stadtrat Günther Simon und versucht mit noch lauterer Stimme den Bau eines Bumerangs zu erklären. Aus Spanplatten fertigen die Kinder ihr ganz persönliches Exemplar. „Wir haben eine leichte und eine schwere Bauanleitung“, erzählt Jeffrey Hausmann, der Vorsitzende der BAMO. Die einfache Variante ist für die Kinder, die zum ersten Mal beim Bumerang-Bau dabei sind, die „Wiederholungstäter“ dürfen sich an schwerer zu verwirklichenden Wurfstöcken der Ureinwohner Australiens versuchen. Simon und seine Helfer unterstützen die Bastlerinnen und Bastler nach Kräften. „Ich brauche Hilfe“, tönt es oft von den Werkbänken. Dann eilen die Mitglieder zu den Kindern und geben Tipps und Hilfestellungen. Diese sind mit Feuereifer bei der Sache und kommen ihrem Ziel – einen eigenen Bumerang in den Händen zu halten – schnell näher. Manchmal müssen sie auch zusammenarbeiten und sich gegenseitig helfen. „Unser Angebot war stets gut nachgefragt“, blickt Hausmann auf die vergangenen Jahre zurück. Seit 2021 bieten sie den Bumerang-Bau mit Günther Simon an. Zum Schluss können die Kinder ihre Wurfstöcke auf einer nahen Wiese testen.

Text + Foto: Daniel Ammon

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