Neue Aufgabe für Mission-EineWelt-Direktor

NEUENDETTELSAU/AUGSBURG Hanns Hoerschelmann übernimmt gemeinsam mit Maral Zahed die Vorbereitung des Jubiläums „500 Jahre Confessio Augustana“, das 2030 gefeiert wird. Neben seiner Tätigkeit im Direktorium von Mission EineWelt widmet er sich künftig mit einer halben Stelle diesem landeskirchlichen Projekt.

Für Hoerschelmann steht dabei nicht die historische Rückschau im Mittelpunkt, sondern die Frage, welche Bedeutung die Confessio Augustana für Kirche und Gesellschaft heute hat. Das Jubiläum soll Menschen miteinander ins Gespräch bringen – etwa durch Konzerte, Theater, Ausstellungen oder Vortragsreihen. Auch Angebote direkt in Augsburg sind geplant. Voraussetzung dafür sei allerdings eine enge Zusammenarbeit von Kirche, Politik und Wirtschaft.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Ökumene. Hoerschelmann möchte das Jubiläum bewusst gemeinsam mit anderen christlichen Kirchen gestalten und den Dialog fördern. Gleichzeitig soll die weltweite Perspektive der Kirche stärker in den Blick rücken. Die Erfahrungen aus der internationalen Partnerschaftsarbeit von Mission EineWelt sieht er dabei als wertvolle Bereicherung.

Trotz der Doppelaufgabe sieht Hoerschelmann beide Tätigkeiten als ideale Ergänzung. Sein Ziel ist es, die Botschaft des christlichen Glaubens zeitgemäß zu vermitteln und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen – innerhalb der Kirche ebenso wie in der Gesellschaft.

Text: (gekürzt d. Red.) Thomas Nagel + Foto: MEW

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