LICHTENAU (Eig. Ber.)
Jagd erklären, Natur erlebbar machen und miteinander ins Gespräch kommen: Beim Burgfest in Lichtenau war die Jägervereinigung Ansbach mit ihrem Wildmobil mittendrin im Festgeschehen.
Besonders Familien und Kinder nutzten die Gelegenheit, heimische Wildtiere aus nächster Nähe kennenzulernen. An den Greifkisten durfte gefühlt und geraten werden, Willi-Waldpfote-Buttons sorgten für eine kleine Belohnung. Ein besonderer Publikumsmagnet war Falknerin Alexandra Hawelka mit ihrem Harris Hawk Hicks.
Für die Jägervereinigung ist diese Form der Öffentlichkeitsarbeit längst ein wichtiger Teil ihrer Aufgaben. Denn Jagd findet zwar überwiegend draußen in den Revieren statt – Verständnis dafür entsteht aber vor allem im direkten Austausch mit den Menschen. Dabei geht es nicht darum, Jagd schönzureden, sondern offen zu zeigen, was moderne Jagd bedeutet: Verantwortung für Wild und Lebensräume, aktiver Naturschutz, Kitzrettung und der nachhaltige Umgang mit einer natürlichen Ressource.
Das Burgfest zeigte einmal mehr, wie wertvoll persönliche Begegnungen sind. Fragen stellen, zuhören, erklären und vor allem Kindern einen Zugang zur heimischen Tierwelt ermöglichen – genau dort beginnt zeitgemäße jagdliche Öffentlichkeitsarbeit.
Text + Foto: Martina Engelke-Bauer







