Laufen und Schießen mit Olé und La Cucaracha

SACHSEN b.AN

Die Sängerinnen des Gesangvereins 1910 Sachsen haben nicht nur Freude am Singen, sondern auch am Rennen – und sogar am Schießen. Beim 4. Gaudi-Biathlon des FC Sachsen bewiesen Moni, Anita und Hera zusammen mit „Aushilfe“ Tobias, dass das alles toll zusammenpasst. Die Idee zur Teilnahme an dem sportlichen Spaßevent hatte Sopransängerin Anita Schuldes. Gemeinsam mit Monika Rauh aus dem Alt überzeugte sie Hera Czech, ebenfalls Alt, zum Mitmachen. Eine Nummer vier war kurzfristig familiär verhindert, so dass Tobias Hartmann, zwar kein Sänger, aber sportlicher Ehemann von Sopransängerin Corinna Hartmann, gerne einsprang. Mit privat gesponserten quietschgrünen T-Shirts ging das Team BASsT! (für: Bass-Alt-Sopran-Tenor) an den Start. Zu bewältigen waren pro Team-Mitglied zwei Laufrunden mit jeweils zwei Einlagen zum Schießen im Schützenhaus, fachkundige Aufsicht der Sachsener Schützen inklusive. Wie im richtigen Wettkampfleben gab es pro verfehltem Schuss 45 Strafsekunden (zum Glück keine Straf-Runden), die am Ende auf die Gesamtzeit aufgeschlagen wurden. Ungeahnte Talente bewiesen dabei Anita und Hera mit je 8 von 10 Treffern. Unterstützung bekamen die vier BASsT-ler von ihren Vereinskameradinnen und -kameraden, die zeigten, was einen echten Gesangverein ausmacht: Laut, richtig und im Rhythmus, unter der Choreografie von Vorsitzender Heidi Schröter erklangen Le-Lo-La und La Cucaracha mit Olé und der Trillerpfeife von Bass-Sänger Hans Ginal. Das Ergebnis konnte sich denn auch sehen lassen: Platz 10 von 12 für die Biathlon-Premiere der Gesangssportler, Platz 1 in der Performance an der Strecke („Ihr macht die beste Stimmung hier“) für alle Sängerinnen und Sänger. Sogar bei der Siegerehrung am Vereinsheim des FC Sachsen ertönte noch einmal ein kräftiger Olé-Gesang. Fazit: Nach soviel Spaß und mit herzlichem Dank an die Organisatoren des FC ist eine BASsT!-Teilnahme im nächsten Jahr so gut wie beschlossen! Das Foto zeigt (v.l.): Monika Rauh, Hera Czech, Anita Schuldes, Tobias Hartmann.

Text: Susanne Hassen / Foto: Bernhardt Gress

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