MERKENDORF
In zweierlei Hinsicht war das Konzert, das das Blechblasquintett „Tibilustrium“ in der Merkendorfer Stadtkirche gab, etwas Besonderes. Zum einen spielten die fünf Bläser an jenem Ort, an dem vor über 30 Jahren das Ensemble gegründet wurde. „Auf dieses Heimspiel haben wir uns sehr gefreut“, erklärte Mitglied André Dienelt, der launig durch den Abend führte und zu jedem dargebotenen Werk interessantes Wissen einstreute. Zum anderen war das Konzert, das unter dem Motto „Pfeifen und anderes Blech“ stand, ein Benefizabend zugunsten des in Ansbach beheimateten Vereins „Kampala Kids Deutschland“.
Los ging es klangvoll mit dem „Sonnenaufgang“ aus der sinfonischen Dichtung „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauss. In Filmen finde das Motiv oft Verwendung, bemerkte dazu Dienelt.
Im Konzert stellte der Verein „Kampala Kids Deutschland“ seine Arbeit in Uganda näher vor. Hinter dem Projekt stehen Mitglieder aus der Region. In Uganda unterstützen sie die dort lebenden Kinder mit Essen, Bildung und Hilfe zur Selbsthilfe. Sie haben im Landesinneren einen Schulkomplex mit Kindergarten, Vorschule, Grundschule und einer Blindenschule errichtet. Dazu kam ein Internat für die Kinder. Man könne eine Patenschaft für ein Kind übernehmen, machten die Verantwortlichen auf Nachfrage von Pfarrer Thomas Meinders deutlich. Spenden kämen im vollen Umfang bei den Kindern an, versicherten die Vereinsmitglieder. Zu „Tibilustrium“ gehören Friedrich Rohm, Stephan Simon, Christoph Hübler, Richard Huber und André Dienelt.
Text + Foto: Daniel Ammon





