Mutmaßlicher Schockanrufer nach knapp fünf Jahren ermittelt

MITTELFRANKEN. (270) Dem zuständigen Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei gelang es nach knapp fünf Jahren,

drei Fälle von Schockanrufen im mittelfränkischen Raum zu klären. Der Tatverdächtige ergaunerte circa 15.000 Euro.

In den Monaten März und April 2012 erhielten drei Geschädigte aus Nürnberg, Lauf a.d. Pegnitz (Lkrs. Nürnberger Land) und Weißenburg (Lkrs. Weißenburg-Gunzenhausen) Anrufe in russischer Sprache. In jedem Fall gab sich der Anrufer als Sohn des Gesprächspartners aus und erklärte, dass er soeben im Ausland bei einem Verkehrsunfall ein Kind verletzt hätte und dringend Geld benötige um die Behandlung zu bezahlen. Ein Angehöriger des Kindes wohne in Deutschland und könne das Geld abholen.

Kurze Zeit später klingelte ein zunächst Unbekannter an der Tür der Angerufenen und ließ sich wie telefonisch vereinbart das Bargeld aushändigen. In den bekannten Fällen wurden insgesamt circa 15.000 Euro Bargeld überreicht.

Nun führten an den genannten Tatorten gesicherte Fingerabdruckspuren zu einem 43-jährigen Tatverdächtigen. Der litauische Staatsbürger ist derzeit unbekannten Aufenthalts. In diesem Zusammenhang warnt die Kriminalpolizei davor, Bargeld an Unbekannte auszuhändigen.
Quelle: PP-Mittelfranken

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