Rheinischer Karneval traf Fränkischen Fasching

Senioren von St. Franziskus feierten

NEUENDETTELSAU

Am unsinnigen Donnerstag, dem Tag der Weiberfastnacht, trafen sich am Nachmittag Senioren der katholischen Pfarrei St. Franziskus Neuendettelsau im Saal des Pfarrheims zu Spaß und Fröhlichkeit. Zwei rheinische Frohnaturen, gebürtige Kölnerinnen, Irene Conraths und Monika Jäger, stellten sich im Dialekt der Fränkin Martina Goller. Rheinischer Karneval traf Fränkischen Fasching im wahrsten Sinn des Wortes. Kaum einer der Senioren verstand den Kölner Dialekt, einige Worte schon, dem Sinn nach zumindest – und das typische Fränkisch machte wiederum den Kölnerinnen zu schaffen. Das war ein Ratespaß für die Senioren. Es gab viel zu lachen bei den Auflösungen der Wörter und Begriffe, die Sprachübersetzungen gleich kamen. Gesungen wurde auch und die Senioren hatten sich teils faschingsmäßig verkleidet. Kaffee und Krapfen ließen sich die Feiernden schmecken und vergaßen hierbei schier das Nachhausegehen. Kleine Büttenreden sorgten für Fröhlichkeit und einige Witze machten die Runde. Das engagierte Seniorenteam hatte zuvor für einen geschmückten Pfarrsaal gesorgt, der mit bunten Girlanden und lustigem Tischschmuck schier einem Ballsaal glich. Ein Autofahrerwitz hatte es den Senioren besonders angetan: „Ich habe den ganzen Abend nur Tee getrunken“, protestierte der Autofahrer, als er ins Röhrchen blasen musste. „Aha“, meinte darauf der Polizist, „dann sind das, was der Apparat anzeigt, vermutlich 1,8 Kamille.“

Text + Foto: Klemens Hoppe

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