800 Jahre Watzendorf mit Pelzmärtelmarkt und interessanten Ausstellungen

 

WATZENDORF

 

Trotz Dauerregens ließ sich der Neuendettelsauer Ortsteil Watzendorf die Jubiläumsfeier nicht vermiesen – die Dorfgemeinschaft verlagerte das komplette Rahmenprogramm kurzerhand in Festzelte und in diesen war es durch den zahlreichen Besuch der Gäste schnell mollig warm. „Moderator“ Wilhelm Walz begrüßte alle Festbesucher, anschließend ging Neuendettelsaus 1. Bürgermeister Gerhard Korn auf die Geschichte Watzendorfs ein. Der Ort wurde urkundlich erstmals im Jahr 1212 erwähnt, ist also der viertälteste Ortsteil von Neuendettelsau. Korn bedankte sich herzlich für die tolle Organisation des Dorfjubiläums und für die mit Liebe zum Detail gestalteten Ausstellungen in der „Emma-Scheune“. Historische Fotos, alte Bücher und landwirtschaftliche Geräte hatte die Dorfgemeinschaft zusammengetragen – und diese Exponate wurden ausgiebig bestaunt. „Das gemeinsame Erinnern an die gemeinsame Vergangenheit ist wichtig und einfach auch schön!“, betonte Korn. Er wünschte sich, dass Watzendorf weiterhin gedeiht – wie seit 1837 bis 1854 auf den Spuren Wilhelm Löhes, wie seit 1945 endgültig in Frieden und Freiheit und wie seit 1972 in der gemeinsamen Gemeinde Neuendettelsau. Nach einer Andacht mit Pfarrer Dr. J. Friedrich in Begleitung des Bertholdsdorfer Posaunenchors und musikalischen Einlagen der „Suddersdorfer Querbläxer“ genossen die Watzendorfer mit ihren Gästen trotz des Regens ihren aufgebauten Pelzmärtelmarkt mit selbstgebackenen Leckereien, Weihnachtsschmuck und Glühwein…

 

K W / Foto: Haberzettl

 

 

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