Jetzt Nistkästen für Vögel aufhängen – bald starten auch die Hummeln

ANSBACH (Eig. Ber.)
Der Verlust naturnaher Lebensräume trifft Vögel und Bestäuber auch im Landkreis Ansbach immer stärker. Mit Nisthilfen und einem naturnahen Garten können Bürgerinnen und Bürger aktiv zum Artenschutz beitragen.
Die Kreisgruppe Ansbach des BUND Naturschutz ruft dazu auf, jetzt am Haus und im Garten Nistkästen für Vögel aufzuhängen. Viele heimische Arten wie Meisen, Kleiber oder Sperlinge beginnen bereits ab milden Februartagen mit Balz und Reviersuche. Wer die Kästen früh anbringt, gibt den Vögeln Zeit, sich an den Standort zu gewöhnen und sie zur Brutsaison zu nutzen. „Moderne Gebäude und gepflegte Gärten bieten kaum noch natürliche Nistplätze, daher sind Kästen und naturnah gestaltete Gärten eine wichtige Hilfe“, erklärt Paul Beitzer, Vorstandsvorsitzender der BN-Kreisgruppe Ansbach.
Auch Hummeln brauchen passende Lebensräume. Die meisten unserer heimischen Hummelarten nisten unterirdisch, beispielsweise in verlassenen Mäusenestern. Ein Hummelnistkasten ahmt solche natürlichen Nester nach. Manche Hummelköniginnen erwachen an milden Tagen oft schon ab Ende Februar und gehen dann zunächst auf Futtersuche. Ihren Nistplatz wählen sie dann ab März in der Nähe von blühenden Pflanzen aus. Sind keine natürlichen Nistplätze vorhanden, sind fertige Hummelhäuser eine gute Alternative. Ab 20. März lädt der BN wieder zur Hummel-Challenge ein, um wertvolle Daten für den Schutz der Bestäuber zu sammeln: www.bund-naturschutz.de/aktionen/hummel-challenge.
Text (gek. d. Red.): Sybille Jungwirth / Foto: Michael Bangerter

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