Auf den Spuren des Heiligen Benedikt

Ökumenischer Ausflug führte nach Münsterschwarzach und auf den Schwanberg

MERKENDORF/WOLFRAMS-ESCHENBACH (Eig. Ber.)

Der Ökumenische Ausflug der evangelischen Kirchengemeinde Merkendorf und der katholischen Münsterpfarrei Wolframs-Eschenbach führte heuer nach Unterfranken. Die Reisegruppe wandelte auf den Spuren und der Lehre des Heiligen Benedikt von Nursia. Ein wichtiges Zentrum der benediktinischen Lehre ist das Kloster Münsterschwarzach. Dies war die erste Station der Mittelfranken. In der Abtei lebt auch der weithin bekannte Pater Anselm Grün. Zuerst stattete die Gruppe der Kirche einen Besuch ab. Der Bau aus der Zeit des Dritten Reiches war der größte während der NS-Zeit errichtete Kirchenbau im Deutschen Reich. Die Mönche tun sich sehr in der Mission hervor, erfuhren die Gruppenmitglieder während eines Filmes. Da die Lehre des Heiligen Benedikt besagt, dass man von seiner Hände Arbeit leben solle, haben die Mönche in Münsterschwarzach Landwirtschaft, eine Bäckerei und Metzgerei. 90 Mönche versehen ihren Dienst in den Klostermauern. Danach ging es weiter zum nahegelegenen Schwanberg. Dort befindet sich die Kommunität Casteller Ring. Dies ist eine evangelische Ordensgemeinschaft von Frauen. Sie leben auch nach den Regeln des Heiligen Benedikt und kooperieren mit ihren katholischen Glaubensbrüdern in Münsterschwarzach. Die Merkendorfer und Wolframs-Eschenbacher konnten bei Kaffee und Kuchen mehr über die Geschichte und Lebensweise der Ordensgemeinschaft erfahren. Diese ist 1950 aus dem bayerischen Bund Christlicher Pfadfinderinnen hervorgegangen. Heute können Erholungssuchende in der Gemeinschaft eine Auszeit nehmen. Tagungen bieten die Schwestern ebenso an. 32 leben zurzeit auf dem Berg. Im Anschluss an das Kaffeetrinken nahmen die Gläubigen aus dem Fränkischen Seenland am Stundengebet teil. Viermal am Tag feiern die Schwestern dieses. Nach so vielfältigen Eindrücken kehrten die Teilnehmer zum gemeinsamen Abendessen in Lehrberg ein. Der Ausflug stand unter der Leitung von Stadtpfarrer Detlef Meyer und Münsterpfarrer Jochen Scherzer und wurde vom Ökumeneausschuss organisiert.

Text + Foto: Daniel Ammon

Die Reisegruppe stellte sie vor dem Portal der Klosterkirche von Münsterschwarzach zum Gruppenfoto.

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