MERKENDORF
Um 19:30 Uhr tönten die Sirenen und riefen die Feuerwehren von Merkendorf, Großbreitenbronn, Heglau-Dürrnhof und Hirschlach-Neuses zu einer Großschadenslage im Gewerbegebiet „Energiepark“. „Eine starke Rauchentwicklung, die bereits von der Bundesstraße 13 sichtbar ist, wurde uns gemeldet“, erklärte der Merkendorfer Kommandant Patrick Noll am Rande der Übung das vorgefundene Szenario, Zudem hieß es, dass eine unbekannte Zahl an Personen vermisst sei. Am Einsatzort angelangt, verschaffte sich Einsatzleiter Christian Koch einen Überblick über die Lage. Die vermissten Menschen fanden die Atemschutzgeräteträger in einem verrauchten Lagerraum, in dem sich eine Verpuffung laut Übungsplan ereignet hatte. Weitere verletzte Personen, die Mitglieder der Jugendfeuerwehr darstellten, fanden sich unter einem Holzstapel und unter einer Abfallmulde.
Die Ortsteilwehren aus Heglau, Hirschlach und Großbreitenbronn kümmerten sich unterdessen um den Löschaufbau im Außenbereich und die Wasserversorgung. Das kostbare Nass entnahmen sie dabei aus einem Rückhaltebecken und den Hydranten vor Ort. Am Ende hatten die Ehrenamtlichen 11 C-Rohre und ein B-Rohr im Einsatz.
Kreisbrandmeister Manuel Wechsler, der sich die Großübung ansah, war bei der Nachbesprechung voll des Lobes für die Floriansjünger: „Ihr habt sehr gut Hand in Hand gearbeitet.“ Es habe ihm direkt Freude gemacht, bei der Großübung zuzuschauen. Bürgermeister Stefan Bach dankte für den ehrenamtlichen Einsatz und die große Teilnehmerzahl: „Das ist in den Ferien nicht selbstverständlich.“ 85 Brandschützerinnen und Brandschützer nahmen an der Großübung in dem Lagerhallenkomplex teil.
Text + Fotos: Daniel Ammon










