Pulverdampf und Böllerknall zum 100. Geburtstag

NEUENDETTELSAU
Ganz traditionsgemäß mit vierfachem Böller-Salut eröffnete der Schützenverein Edelweiß 1922 Neuendettelsau seine Ausstellung zum 100-jährigen Bestehen im Löhe-Zeit-Museum. Museumsleiter Frank Landshuter begrüßte die Vereinsmitglieder, die sich zu einem fröhlichen Fest rund um den alten Bahnhof eingefunden hatten.
Bürgermeister Christoph Schmoll betonte das hohe ehrenamtliche Engagement und den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort. Schützenmeister Martin Latteier erinnerte daran, dass der SV am 14. Mai 1922 als „Geselligkeitsverein“ gegründet wurde. Der erste Zimmerstutzen wurde erst danach angeschafft.

Wie breit gefächert der SV Edelweiß sich in 100 Jahren entwickelt und aufgestellt hat, zeigt die Ausstellung, die die Bogenschützinnen Elvira Roth und Trainerin Silke Diwisch zusammen mit dem Heimat- und Geschichtsverein in einem guten halben Jahr intensiver Vorarbeit auf die Beine gestellt haben. Für jede der drei Abteilungen Luftgewehr, Bogen und Böller gibt es daher interessante Infos und Exponate, etwa alte Büchsen, Köcher voller Pfeile oder bemalte hölzerne Schützenscheiben. Viele Fotos bilden sowohl die sportlichen Erfolge als auch Zusammenhalt und eben Geselligkeit im Vereinsleben ab.
Den Kern der Ausstellung bildet eine von Silke Diwisch erarbeitete spannende Zeitleiste von den Anfängen des Schießens bis heute. Es geht um Tradition (Salutschießen), Bedarf (Jagd) oder um das Sich-Messen im sportlichen Wettstreit. Ein Gewinnspiel in der Ausstellung lädt außerdem zum Mitmachen ein. Die Ausstellung läuft bis zum 27. November. Auf dem Foto (v.l.): Silke Diwisch, Martin Latteier, Frank Landshuter und Bürgermeister Christoph Schmoll.
Text + Foto: Susanne Hassen

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