„PurpleMania“ in Beerbach!

BEERBACH (Eig. Ber.)

Ende September fand zum sechsten Mal das Beerbacher Rockspektakel „PurpleMania“ statt. Viele Besucher waren sogar über mehrere hundert Kilometer angereist, um sich der Musik von Deep Purple, performed by PurpleMania, zu widmen. Diese Band, bestehend aus Musikern der näheren Umgebung, verstand es, ihr Publikum gleich beim ersten Titel „Fireball“ in ihren Bann zu ziehen. So war es dann keine Frage mehr – dieses einmal gespannte musikalische Band zog sich bis zum Höhepunkt und entließ erst gegen nach Mitternacht ein vollkommen begeistertes Publikum! Den Anfang machten die Jazz Opas aus Nürnberg. Diese spielten im romantisch gelegenen Innenhof des schönen Bauernhofs von Dieter Friess. Ganz ohne Verstärker – auf Tuba, Klarinette, Trompete und Posaune. Nur der Gesang wurde mittels Megaphon verstärkt, was den vorgetragenen Jazznummern ein ganz eigenes Flair verlieh. Dann war es soweit: Der jüngste Sprössling des Veranstalters, Leo Mathy (9), spielte auf der Gitarre das Intro von „Smoke on the Water“. Auch an den viel zu frühen Tod des legendären Keyboarders von Deep Purple, Jon Lord, wurde musikalisch erinnert und ein Farewell von Lukas Mathy (11) auf dem E-Piano vorgetragen. Schon hier verbreitete sich Gänsehautfeeling. Das Quintett, bestehend aus Tom Sachs (Gesang), Hans Bauer (Gitarre), Hans-Jörg Kuhn (Hammond, Key´s), Manfred Schimke (Bass) und Thomas Mathy (Drums) widmet sich ausschließlich der Musik der britischen Hardrock Legende Deep Purple. PurpleMania brannten ihr dreistündiges purpurnes Feuerwerk ab. Die Titel wurden sogar visuell animiert und so wurde das Publikum nicht nur musikalisch in den Bann gezogen, sondern war auch von der begleitenden Show begeistert. Die Hammond-und Gitarrensolis erinnerten an Deep Purple der frühen Siebziger Jahre. Der Sänger Thomas Sachs wurde durch das frenetische Publikum zu Höchstleistungen animiert und bestach durch seine große stimmliche Nähe zum Originalsänger Ian Gillan. Die Rythmusmacher am Bass und Drums sorgten für druckvollen Groove und Beat. Eine Veranstaltung dieser besonderen Art findet hoffentlich auch nächstes Jahr wieder statt. Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Helfern, die für dieses gelungene Fest fleißig mitgearbeitet haben!

Foto: Thomas Mathy

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