Winterpause mit Sonnenschein pünktlich zum Windsbacher Lichtmessmarkt

Drei Sonderausstellungen im historischen Beßnhaus

WINDSBACH

In Windsbach braucht es eigentlich kein perfektes Marktwetter für die gute Stimmung, denn in den letzten Jahren war der Lichtmessmarkt auch bei ungemütlichen Temperaturen gut besucht. Der Sonnenschein, der ab Mittag eine kleine Pause der sehr winterlichen Phase Ende Januar bot, hat aber sicherlich geholfen, dass gerade nachmittags viele Familien ihren Sonntagsspaziergang in die Windsbacher Innenstadt verlegten. Die bewährten Marktmeister Steffi und Basti hatten sich mit über 50 eingeladenen Fieranten wieder um ein tolles Angebot bemüht, leider erschienen am Markttag nur ca. 35 Händler, die Fehlenden hatten wohl den falschen Wetterbericht gehört. Die anwesenden Fieranten boten jedoch wieder eine wunderbare Mischung aus kulinarischen Angeboten von süß bis deftig, interessanten Produkten für Beauty & Wellness, Spielzeug für die kleinen Marktbesucher und wärmenden Textilien mit oder ohne Puschel. Wie bereits beim Martinimarkt kamen auch die vierbeinigen Marktbesucher nicht zu kurz, dazu brachte ein Orgelspieler historisches Marktfeeling ins Rezatstädtchen. Der Windsbacher Verein „Turmfalken“ ermöglichte mit dem geöffneten Stadtturm wieder einen tollen Blick über Windsbach und servierte süße Leckereien im „Turmcafe“ des Musikzimmers. Ganz traditionell verliefen der verkaufsoffene Sonntag und der Bücherbasar des Schulfördervereins in der Grund- und Mittelschule. Ein beliebter Treffpunkt der Windsbacher an Markttagen ist das historische Beßnhaus, denn hier verwöhnt der Heimatverein bei Kaffee und (selbstgebackenen) Kuchen im Nostalgie-Cafe die Gäste stets mit liebevoll gestalteten Sonderausstellungen. In diesem Jahr präsentierte der Verein Exponate aus vergangener Zeit zu den Themen Konfirmation, Bibeln und Weihnachten. Selbstverständlich endete die Weihnachtsausstellung mit dem Lichtmess-Tag, denn ab jetzt geht es bekanntlich „nauswärts“ und neue Verträge dürfen geschlossen werden…

K W / Fotos: Weißhaupt / Haberzettl

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