Brandschutz im Alter realistisch vermittelt

NEUENDETTELSAU (Eig. Ber.)
52 Mitglieder des VdK-Ortsverbandes Neuendettelsau trafen sich Mitte September im Missionswerk zu einem sonntäglichen Kaffeetrinken. Zu Gast war der stellvertretende Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Neuendettelsau, Robert Maier. Die Themen lauteten: „Rauchmelder“ und „Brandschutz im Alter“.

Mit Rauchmeldern hatten fast alle Anwesenden bereits im Haushalt zu tun. Es erfuhren dennoch alle viel Neues im Umgang mit den kleinen Geräten. Sei es der passende Ort oder der richtige Zeitpunkt für die Kontrolle der Funktion. Bei Hörschäden gibt es passende Geräte, die mit Lichtblitzen oder Vibration schlafende Bewohner bei Rauchentwicklung warnen. Für die Küche wären dagegen Melder mit Hitzesensoren vorteilhafter. Beim Kochen und Braten gäbe es wahrscheinlich häufiger Fehlalarm.

Besonders ältere Menschen sind im Brandfall gefährdet. Deshalb hat Robert Maier einige Regeln, wie freie Fluchtwege, Überprüfung der Elektrogeräte mit Stecker alle zwei Jahre oder die Aufsicht bei Kerzen besonders hervorgehoben. Anschaffungen wie Feuerlöscher, Löschdecke und die Taschenlampe auf dem Nachttisch sind zu überlegen. Im Brandfall im Zimmer ist das Verschließen von Fenster und Türen und 112 zu rufen sinnvoller als eigene Löschversuche.

Obwohl der vorbeugende Brandschutz nicht zu den Kernaufgaben einer FFW zählen, sondern eine Aufgabe des Landratsamtes, ist die gute Kenntnis der Bürger auch der FFW Neuendettelsau eine Herzensangelegenheit. Es wäre durchaus möglich, als Veranstaltung im nächsten Jahr die Handhabung von Feuerlöscher oder Löschdecke an der Feuerwache zu üben.

Text + Foto: Ingrid Herrmann

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