BRK-Seniorengymnastikgruppe Petersaurach feierte 25-jähriges Bestehen Sport dient besonders auch im Alter der Gesundheit

NEUENDETTELSAU / PETERSAURACH

In jedem Alter dient Sport der Gesundheit, besonders wichtig ist er allerdings in den Jahren des Alters. Wer rastet, der rostet und wer sich nicht bewegt, wird steif. Diese Volksweisheiten wurden deutlich, als in den Räumen des BRK Neuendettelsau das 25-jährige Gründungsfest der BRK-Seniorengymnastikgruppe Petersaurach gefeiert wurde. Anwesende Gründungsmitglieder wurden geehrt, denen es deutlich anzusehen war, dass Sport beweglich hält. Zu den Gründungsmitgliedern der Seniorengymnastikgruppe des BRK Petersaurach gehören: Marie Schmidt, Hedwig Rammler, Margarete Geyer, Gretl Kläring, Erna Egerer und Gretl Riedel (auf dem Foto von links). Ihnen wurden in Anerkennung der Treue zur Gymnastikgruppe Blumengebinde überreicht und Glückwünsche übermittelt. In ihrem Rückblick auf die Geschehnisse im Laufe der 25 Jahre wusste Marie Schmidt so einiges zu erzählen. Sie sprach von den ersten Gedanken, eine Seniorengymnastikgruppe zu gründen bis hin zu den Anfangsschwierigkeiten. Überlegungen vielerlei Art machten den Start nicht gerade leicht. Es gab zunächst keine geeigneten Räumlichkeiten, die genutzt werden konnten, Geräte und Hilfsmittel für Senioren mussten angeschafft werden, kommen überhaupt genug Interessierte, dass sich die Mühe des Einrichtens lohnt und so weiter und so fort. Das alles ließ Schmidt Revue passieren und gab hierbei zu verstehen, dass sie sich nicht entmutigen ließ, dieses Projekt, das ihr besonders wichtig erschien, tatvoll anzugreifen. Und so gelang der Start – der mittlerweile nun 25 Jahre zurückliegt. In ihrem Rückblick sparte die Übungsleiterin auch nicht mit Humor. So hatte sie bei manch lustiger Begebenheit die Lacher auf ihrer Seite, was verdeutlichte, dass Spaß, Zusammengehörigkeit und Kameradschaft nicht zu kurz kamen. Zu dieser fröhlich aufgelockerten Feierstimmung waren auch Ehrengäste gekommen: Gerhard Korn, der Bürgermeister von Neuendettelsau, Ulrich Hufnagel, zweiter Bürgermeister von Petersaurach, Christine Ziesel, Vertreterin des BRK-Kreisverbandes Ansbach, Anna-Maria Wöhl, Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes Ansbach sowie Dieter Bürkel von der Bereitschaft des BRK Petersaurach. Auch sie dankten den Aktiven für das ehrenamtliche Engagement und hoben hervor, wie wichtig „sportliche Ertüchtigung und sportliche Kameradschaft im Alter sind.“ Für herzhaftes und frohes Lachen sorgte ebenso Evi Brückmann, die den Ablauf einer „ganz normalen Gymnastikstunde“ in Verse kleidete und mit Anekdoten ausschmückte. Im weiteren Verlauf der Ausführungen war auch zu hören, dass Geselligkeit groß geschrieben wird. Ausflüge, Wanderungen und Reisen zählen neben einer Weihnachtsfeier und Begegnungen bei besonderen Anlässen zum Gymnastikgruppen-Alltag. Und jeden zweiten Montag im Monat ist Treffen zum Stammtisch angesagt. Mit Beifall wurde begrüßt, dass die Tochter von Marie Schmidt, Evi Brückmann, als Nachfolgerin „in den Startlöchern bereitsteht“, wenn Schmidt „das Zepter aus der Hand legt.“ Die zahlreichen Gymnastiksenioren wurden mit Kaffee und Kuchen verwöhnt, und an leichte musikalische Unterhaltung ist ebenso gedacht worden. Klaus Herz und Klemens Hoppe spielten und sangen Volkslieder, und Hoppe sorgte mit aufmunternden und humorvollen Zwischentexten für herzhaftes Lachen. Abschließend bedankte sich Marie Schmidt noch bei den Gemeinden Neuendettelsau und Petersaurach sowie beim BRK-Kreisverband für die Unterstützung. Aus Altergründen und infolge von Todesfällen sei die Gruppe etwas geschrumpft, derzeit kommen 18 bis 25 Frauen zur Gymnastik, bei welcher Wasser- und Trockengymnastik angeboten wird.

Text + Foto: Klemens Hoppe

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