Der kritische Kommentar auf Fränkisch

ALLMÄCHD!

Teil 5: Was wir etz alles (net) sollerten…

Des is scho a Ding, was uns im Moment alles so naufdrückt wird. A richtige Sammlung mit erhobenem Griffel (Zeigefinger) kommt da zamm, wenn ma die Hädleins (Schlagzeilen) oschaut:

  • Bibbern, Katzenwäsch und Saunaverzicht fürn Frieden.
  • Nur harmlose Liedla singa, mit Sternla schreibm und Schluckauf sprechen.
  • Wennst dein Job weitermachen willst, dann sollst halt amol a Gesundheits-Abo abschließen – ohne Rücksicht auf Verluste.
  • Als Handwerker wartest auf Material, sollst aber dei Azubi-Quote steigern.
  • Wennst a Häusla oder a Grundstück hast, dann rückst gfälligst alle Daten raus, die der Amtsschimmel zwar scho hat, aber des is worschd. Sonst Bußgeld!
  • Wennst ka Klimakiller sein willst, dann verkneifst der des Wörschdla aufm Grill und klöppelst dei Butter vegan selber zamm.
Und net vergessen: Einmal im Jahr sollst etz a Geschlecht wählen. Wer bin ich? Früher hat’s da amol 5 Mark fürs Schweinla geben.

Nummer 1 der Not-to-do-Liste: Hinterfragen, kritisieren, Augen rollen.

Langsam hab ich scho des dumpfe Gfühl, „die da droben“ in Kombi mit den Medien halten uns alle für schlichte Gemüter. Da hätt ich etz a Empfehlung zum Thema „sollerten“: Volksentscheide einführen und des was da rauskommt a akzeptieren. Ohne wenn und aber. Bums, Ende, Aus. Denn schließlich haben die mehr als 80 Millionen schlichten Gemüter ja eigentlich des Sagen in anner Demokratie.

Oder sollert ich da etz umdenken?

K W / Redaktionsleitung Habewind News / Verantwortlich für alle Buchstaben in diesem Medium 🙂

Werbung:

Über Habewind Informationsdienst

Dieser Inhalt wird bereitgestellt von Habewind Online