Gemeinschaftsgroßübung im Energiepark

MERKENDORF
Eine große Gemeinschaftsübung mit dem Technischen Hilfswerk sowie von Stützpunkten des Bayerischen Roten Kreuzes absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren von Merkendorf, Großbreitenbronn, Heglau-Dürrnhof und Hirschlach-Neuses und der First-Responder-Einheit im Energiepark von Merkendorf. Übungsobjekt war das Firmengelände des Biotechnologieunternehmens Agrikomp. Dass die feierabendliche Ruhe an diesem Montag schnell vorüber sein wird, war aufmerksamen Beobachtern im Energiepark schnell klar; standen doch bereits Einsatzleiterfahrzeuge des Ansbacher BRK um das Firmengelände. Dann durchschnitten drei Sirenenalarmierungen die Stille und kurz darauf waren auch schon die Einsatzfahrzeuge der örtlichen Feuerwehren zu vernehmen.
Dieses Mal simulierten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte eine komplexe Gefahrenlage, die im Vorfeld von den örtlichen Feuerwehren mit dem BRK Ansbach und dem THW Ansbach gemeinsam ausgearbeitet wurde. Während ein Teil der Ortsteilwehren den Löschangriff für eine Brandbekämpfung der Lagerhalle vornahmen, suchten Atemschutztrupps der FFW Merkendorf eine vermisste Person in den Räumen. Um eine verletzte Person in einem Hochregallager hatten sich unterdessen weitere Einsatzkräfte zu kümmern. Bei einem simulierten Verkehrsunfall kam ein Bagger des THW zum Einsatz. Währenddessen musste eine vermisste Person mit einer Drohne geortet werden. Insgesamt nahmen die Rettungswagen der BKR-Bereitschaften Herrieden, Burgoberbach und Weidenbach sieben verletzte Personen auf.
„Da das Firmengelände sehr großräumig ist, macht es eine gute Kommunikation untereinander nicht ganz einfach“, sagte der Merkendorfer Kommandant Werner Rück bei der Nachbesprechung. Insgesamt war er jedoch zufrieden. Kreisbrandinspektor Hans Pfeiffer lobte den gut funktionierenden Löschaufbau sowie die Brandbekämpfung.
Bürgermeister Stefan Bach fand anerkennende Worte für das gute Zusammenspiel der verschiedenen Hilfsorganisationen. Die Firma Agrikomp spendierte den gut 100 hungrigen Ehrenamtlern im Nachgang der Großübung ein Essen.
Text + Fotos: Daniel Ammon

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