Immer auf der Suche nach Schatten…

Nachmittagsausflug der VdK-Ortsgruppe Neuendettelsau

NEUENDETTELSAU (Eig. Ber.)
Der traditionelle Sommerausflug der VdK-Ortsgruppe Neuendettelsau führte Mitte Juli zuerst nach Dinkelsbühl. Obwohl am Vortag eine extreme Hitze herrschte, wagten sich 45 Personen, überwiegend Senioren, am Mittag in den Bus.
Am Parkplatz „Schwedenwiese“ angekommen: „Hoppla, was ist das denn?“ Auf der Wiese nebenan sah es nach einem mittelalterlichen Camping aus. „Richtig!“ In diesem Jahr konnte die Dinkelsbühler „Kinderzeche“ wieder gefeiert werden. Pünktlich erschienen die Stadtführer Martina Throrn-Roder und Uwe Hahn am Parkplatz. In zwei Gruppen geteilt war die Suche nach einem schattigen Plätzchen einfacher. So konnte jeder den Ausführungen über die interessante Geschichte, den Anekdoten über historische Begebenheiten und besonderen Bauwerken Dinkelsbühls entspannt lauschen. Gemächlich ging es durch die Altstadt. Es ging auch an Orte, die ein flüchtiger Tagesgast kaum besuchen würde.
Nach einer Rast in einem Straßencafé schlenderten alle an der Wörnitz entlang zurück zum Bus. Der startete in Richtung Bernhardswinden. Dort erwartete uns die Bäuerin Tanja Fischer auf ihrem Lern- & Erlebnishof. Zu Beginn der Führung zeigte sie uns ihre kleinen Lieblinge, die Wachteln. In den Gehegen und Ställen leben verschiedene Tiere alter Nutzrassen. Esel, Ziegen, kleine Schafe, Geflügel und eine kleine Rinderherde konnten teils gefüttert und auch gestreichelt werden.
In der Festscheune standen Erfrischungen bereit. Vor der Brotzeit erzählte Tanja, wie sie von allen genannt werden wollte, sehr anschaulich von der Geschichte ihres Biobauernhofes und der Lebensweise ihrer Vorfahren. Wie zu alten Zeiten durfte an jedem Tisch die Butter selbst hergestellt werden. Erst dann konnte die abwechslungsreiche bäuerliche Brotzeit verzehrt werden. Als alle satt waren, ging es wieder heimwärts. Und alle waren sich einig: „Schön war´s wieder!“
Text + Foto: Ingrid Herrmann
Beim Anblick der Stadtmauer mit den vielen Türmen konnte die Geschichte lebendig werden.

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