Kerwa-Tradition zum Anfassen: Im Kindergarten Arche Noah wurde am Kerwa-Freitag ein ganz besonderes Stück Brauchtum lebendig. Gemeinsam mit den Neuendettelsauer Kerwabuam stellten die Vorschulkinder im Garten der KiTa einen bunt geschmückten Kerwabaum auf. Mit viel Begeisterung packten die Kinder mit an und erlebten hautnah, wie eine liebgewonnene Tradition von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Schon beim Aufstellen des Baumes war die Aufregung groß. Neugierig beobachteten die Mädchen und Jungen jeden Handgriff der Kerwabuam und halfen mit sichtbarer Freude dabei, den Kerwabaum an seinen Platz zu bringen. Gerade für die Jüngsten sind solche Erlebnisse etwas ganz Besonderes: Sie lernen spielerisch die Bräuche ihrer Heimat kennen und werden selbst ein Teil davon. So wird die Kerwa nicht nur gefeiert, sondern mit viel Herzblut und Gemeinschaftssinn lebendig gehalten.
Für die passende Stimmung sorgte Stefan Lingmann mit seiner Quetschen. Schon nach den ersten Tönen wurde fröhlich mitgesungen, geklatscht und gelacht, als die Kinder ihre Kerwalieder anstimmten. Die Freude und Begeisterung waren den kleinen wie auch den großen Teilnehmern deutlich anzusehen und machten den Vormittag zu einem echten Erlebnis.
Während die Neuendettelsauer Kerwabuam auch die anderen Kindertagesstätten im Ort besuchten und dort Kerwabäume aufstellten, war die Aktion im Kindergarten Arche Noah ein besonders schönes Beispiel dafür, wie gelebtes Brauchtum Menschen verbindet. Ein Vormittag voller Musik, Gemeinschaft und Tradition, der den Kindern sicherlich noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird.








