Zwei Fischerkönige im Dorf

Obendrauf noch Silber und Bronze geholt

MITTELESCHENBACH
„Petri Heil“ hieß es im Mai beim Fischereiverein Gunzenhausen. Von früh um sechs bis vormittags um elf Uhr wurde das diesjährige Königsfischen abgehalten. Befischt wird vom Fischereiverein Gunzenhausen hauptsächlich die Altmühl, die für ihre Artenvielfalt bekannt ist und immer wieder große Fische zum Vorschein bringt. Zu den gut 350 Mitgliedern gehören auch einige aus der Mönchswaldgemeinde Mitteleschenbach, die heuer besonderes Anglerglück hatten.
Mit Sebastian Müller stellten sie den diesjährigen Jugendfischerkönig und mit Andreas Raab den Fischerkönig in der Seniorenklasse. Während der 15-jährige Sebastian einen Hecht von 64 cm und 2.000g an Land zog, holte Andreas Raab einen Zander aus der Altmühl, der 75 cm lang war und, was für die Preisvergabe relevanter ist, stolze 4.130g auf die Waage brachte. Vizekönig in dieser Disziplin wurde sein Bruder Michael Raab, der einen Hecht mit 81 cm Länge und 3.980g Gewicht hatte. Damit das Trio komplett ist, sicherte sich ebenfalls in der Senioren Disziplin Klaus Bosch mit seinem Hecht von 85 cm und 3.920g den dritten Platz. Alle vier Preisfischer sind von der „Fischereigemeinschaft Mitteleschenbach“ und bis auf den Jugendkönig schon jahrzehntelang routinierte Fischer. Der Jungfischer Sebastian ist zwar noch nicht so lange dabei, zeigte aber gleich, was er schon draufhat. Neben dem Können gehören auch etwas Glück und der richtige Köder dazu, was heuer sichtlich gut geklappt hat. Die Fischerkönige, sowie der Zweit- und Drittplatzierte wurden durchs Dorf gefahren und schließlich noch ausgiebig gefeiert.
Text: ma / Foto: Privat

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