Zwei Tage feierten die Krautstädter wieder ihr Altstadtfest

Der Wilde Westen zu Gast in Merkendorf

MERKENDORF
Dass der Wilde Westen gleich hinter Hamburg beginnt, wissen alle seitdem die Band „Truck Stop“ ihren bekannten Ohrwurm vor über 40 Jahren veröffentlichte. Mitte Juli mussten die Country- und Western-Fans nicht in den hohen Norden reisen, sondern nur nach Merkendorf kommen. Unter dem Motto „Westernstadt Merkendorf“ fand nach der Corona-Zwangspause wieder das Altstadtfest statt.
Strohballen, Wagenräder und Kakteen verwandelten die Innenstadt in die Gebiete westlich des Mississippi. Eine echte Postkutsche begrüßte die zahlreich erschienen Besucher, die passend mit Cowboyhut und -stiefeln gekleidet waren.
Gleich zur Eröffnung begrüßte Bürgermeister Stefan Bach alle „Cowboys und Indianer“ und bedankte sich bei den vielen fleißigen Helfern, ohne die das Event nicht möglich gewesen wäre. In das gleiche Horn blies auch die neue Krautkönigin Paula I., für die es nach eigenen Worten ihre erste Eröffnung als Krauthoheit war. Dann stimmte auch gleich Andy Nickel echten Country-Rock auf der Hauptbühne an.
In den einer Westernstadt nachempfunden Buden, die rund um den Marktplatz gruppiert standen, warteten die örtlichen Vereine mit zahlreichen Essens- und Getränkeangeboten auf hungrige Gäste. Kleine und große Schatzsucher gruben in einer Goldmine nach Goldschätzen.
Bis tief in die Nacht erklangen auf der Bühne am Marktplatz und im Stadthof Country-Musik der feinsten Art. Der Sonntagmorgen begann mit einem Gottesdienst, der mit dem Motto „Spiel mir das Lied vom Leben“ an den bekannten Italo-Western von 1968 angelehnt war. Im Anschluss ging es mit einem bunten Rahmenprogramm weiter. Die beiden Kindergärten und die Musikschule zeigten ein buntes Programm. Nachmittags bot der Kirchenchor Kaffee und Kuchen an und abends klang das Festwochenende gemütlich aus.
Text + Fotos: Daniel Ammon

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