Europa zu Gast in Merkendorf

MERKENDORF

Anlässlich der bereits stattgefundenen Verleihung des IHK-Gründerpreises an die Firma AMM Metallverarbeitung, besuchte MdEP Martin Kastler zusammen mit Bürgermeister Hans Popp und Vertretern der ansässigen Banken das Werk in Triesdorf. Schon vorher hatte man sich im Rathaus zu einem Gedankenaustausch getroffen. Die Firma AMM Metallverarbeitung wurde im Januar 2008 in Triesdorf gegründet. Bereits im Juli 2008 begannen die damals 32 Mitarbeiter in dem neuen Gebäude zu arbeiten. Mittlerweile sind dort über 70 Arbeiter beschäftigt. Der Geschäftsführer Matthias Schloss erklärte seinen Gästen in einer Präsentation, dass es in seiner Firma eine große Auftragsvielfalt gebe. Das Hauptstandbein der Firma ist der Maschinenbau, aber auch im Fassaden- und Displaybau ist die Firma vertreten. Für ihre große Vielseitigkeit wurde AMM daher auch schon mit dem diesjährigen Gründerpreis der IHK ausgezeichnet. MdEP Martin Kastler nahm nun diese Gelegenheit zum Anlass, um der Firma AMM einen Besuch abzustatten. Kastler ist Europaabgeordneter aus Schwabach und vertritt die Europäische Metropolregion Nürnberg. Er ist sozialpolitischer Sprecher der CSU und Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass er seinen Besuch bei AMM auch für ein Gespräch mit dem Bürgermeister und den Vertretern der ortsansässigen Banken nutzte. In einem Gedankenaustausch erklärte er diesen seine Sichtweise der momentanen europäischen Krisensituation. Kastler betonte, dass er die Regionen Europas gerne besser einbeziehen möchte. Seiner Meinung nach ist es wichtig, dass die verschiedenen Völker besser auf europäischer Ebene mitbestimmen können. Ebenfalls müsse das Vertrauen der Bürger in Europa verstärkt werden. Daher sei es wichtig, die Idee selbst noch einmal zu überdenken. Er verglich Europa in diesem Zusammenhang mit einem Haus, das renoviert werden muss. Man müsse sich zudem auf das begrenzen, was tatsächlich europarelevant ist. Zum Abschluss des Gedankenaustauschs trugen sich alle Anwesenden ins Buch der Stadt ein. Kastler bekam von Popp als kleines Dankeschön und als Erinnerung das Merkendorfer Krautkochbuch. Natürlich durfte hier auch eine Dose Merkendorfer Sauerkraut nicht fehlen.

Text + Foto: Marina Hellein

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